Kirschen in Banyuls

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Die vergangenen Tage musste ich mir die Abende versüßen. Das sehr triste Wetter im Norden macht mir zu schaffen. Ich brauche dringend Sonne, ich vermisse das Meer, ich habe Sehnsucht nach Frankreich. Nach dem Süden, um es genau zu sagen. Trotz einwöchigem Aufenthalt in Bordeaux und einem Frühlingsausflug in die Corbières – ich habe Heimweh. Grund genug, ein nicht zu süßes Dessert vorzubereiten, dass mich an meine Herzensheimat erinnert. Kirschen in Banyuls. Weiterlesen

Ausgehen in Nizza – Tipps für einen Start in den Abend

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Wer in Nizza gern ausgehen will, für den gibt es heute Tipps für einen Start in den Abend. Nizza an der Côte d’Azur verliert einfach nicht an Charme. Das ehemals kleine Fischerdörfchen, nur 30 km von der italienischen Grenze entfernt gelegen, ist und bleibt eine Perle. Sonnenhungrige bevölkern die Strände und flanieren über die 7 km lange Promenade des Anglais, die ihren Namen den Engländern zu verdanken hat, die den Bau mit ihrer Anwesenheit begünstigten. Wenn abends alle genügend Sonne getankt haben, das Salz und die Sonnenmilch vom Körper gewaschen und die Liegestühle am Strand zusammengeklappt sind, dann heißt es c’est l’heure de l’apéro! Weiterlesen

Urlaub im Schloss und im Baumhaus – ein Besuch im Château de Courtebotte

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Wenn man als Pariserin genug von der Stadt und einem öden Job im Finanzbereich hat, dann kauft man sich ein Schloss. So geschehen bei Isabelle Jéhanno und ihrem Mann. Gemeinsam haben die beiden mit ihrem Château de Courtebotte einen Platz geschaffen, an dem man dem Alltag entfliehen kann, sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen und sich erholen. Direkt an der Dordogne gelegen, nur 10 km von Saint-Émilion entfernt, kann man hier Urlaub im Schloss und in einem traumhaft versteckten kleinen Baumhaus machen. Weiterlesen

Im Pays de Cocagne – wie ich lernte, blau zu machen

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Im Dreieck von Albi, Toulouse und Carcassonne liegt die Route Historique du Pastel au Pays de Cocagne, auf der man lernen kann, „blau zu machen“. Zwei Übersetzungen gibt es zu Cocagne und beide sind geheimnisumworben und mit magischer Anziehungskraft gefärbt. Cocagne werden die Kugeln genannt. Die Blätter des Färberwaid, in Frankreich  Pastel genannt, wurden in Pastelmühlen zermahlen, dann zu einer Paste aufbereitet und zu Kugeln geformt, den Cocagne. Der Verkauf brachte großen Reichtum, sodass ein Leben wie im Schlaraffenland, dem Land, wo Milch und Honig fließen, möglich war. Der Färberwaid (isiatis tinctoria) liefert den blauen Farbstoff für Künstlerfarbe, aber eben auch zum Färben von Kleidung. Sein Öl findet sich in Kosmetik.

Das Blau begeistert mich so sehr, dass ich mich auf den Weg nach Lautrec mache, um Françoise Carayol zu besuchen. Bei ihr will ich lernen, wie ich blau machen kann. Sie ist eine der letzten, die die Kunst beherrscht und in einer kleinen Manufaktur Kleidung färbt. Weiterlesen

Zur Trüffelsuche in der Provence

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Rambo gehört zu den besten Nasen rund um Monteux, unweit von Carpentras. Er ist noch keine zwei Jahre alt aber schon mächtig erfolgreich.  Wir sind zusammen mit Lucy vom Hotel Crillon le Brave unterwegs zur Famille Jaumard von La truffe du Ventoux . Es steht unsere erste Cavage an (streng heißt es le cavage – also der ) – eine Trüffelsuche. Das schwarze Gold zieht uns schon lange in seinen Bann und nun ist es soweit. Die Famille Jaumard ist eine Familie von Rabassiers – das ist der provenzalische Name für diejenigen, die Trüffel kultivieren. Auch wir wollen heute erfolgreich sein und hoffen inbrünstig, dass Rambo uns tatkräftig dabei unterstützt. Die halbe Nacht habe ich bereits von den schwarzen Knollen geträumt und Jȇrome, der Chefkoch des Hotels, hat das noch befeuert mit seinen Rezeptvorschlägen. Weiterlesen