Zum Apéritif was ganz Besonderes (Werbung)

aperitif-rezept-sandy-neumann-confiture-de-vivreDie Apéritif-Kultur ist uns in Fleisch und Blut über gegangen. Nicht nur auf Reisen in unser gelobtes Land genießen wir den Vorabend bei einem Gläschen mit Freunden, lassen den Tag Revue passieren und freuen uns auf ein ausgiebiges Abendessen. Mittlerweile zelebrieren wir diese Kultur auch im Alltag und sie verhilft uns, vom anstrengenden Arbeitstag abzuschalten, wieder zueinander zu finden und dem Genuss im Kleinen und Alltäglichen Raum zu geben. Wenn sich Freunde ankündigen, dann darf der Apéritif gern auch umfangreicher sein, es darf etwas Besonderes geben und es darf länger dauern als die üblichen 1-2 Stunden. Zum Apéritif was ganz Besonderes – was kann’s da geben?

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Brioche en couronne

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Für den kommenden Sonntag ist definitiv ein wenig Entspannung angesagt. Die nächsten Wochen werden aufregend, anstrengend und auf positive Weise herausfordernd. Der neue  Job will schließlich gut gemacht werden, ein Besuch in Frankreichs Weinregion Languedoc wirft seine sehr hübschen Schatten voraus und Oranje ruft – der nächste Foodstyling und Photographie Workshop in Amsterdam begleitet uns in den Herbst. Nein, und das ist noch nicht alles – noch eine ganze Reihe mehr „Aufgaben“ stehen auf dem Plan aber dazu mehr, wenn alles spruchreif ist. Weiterlesen

„stay hungry, stay foolish“

sagte einer der Großen unserer Zeit, Steve Jobs, der vergangene Nacht auf seine letzte große Reise ging. Eine schillernde Person, ein Avantgardist, ein Geschäftsmann, ein Freigeist, ein Mensch, ein feiner Mensch, glaube ich. Was wird bleiben, was wird kommen, werden sich viele Fragen, auf jeden Fall hat er Spuren hinterlassen und

„Stay hungry, stay foolish“ scheint mir programmatisch und ist mir sehr nah – in jeder Hinsicht.

Mich hungert auch ständig, nach neuem Wissen, nach gedanklichem Austausch, nach Entwicklung – natürlich auch nach dem ultimativen Macaron-Rezept, nach den besten Äpfeln für die nächste Tarte Tatin, nach der Sonne Südfrankreichs, nach Neuem und nach Beständigem. Weiterlesen

Hot Summer

Wir wollen uns mal alle miteinander nicht beschweren, endlich, nach langem Warten, Stoßgebeten, sich schon mit Frühherbst abfinden … der Sommer ist gerade da und lässt sich nicht lumpen!

Da braucht’s nicht vieler Worte, sondern einer guten Abkühlung! Da man sich (ich jedenfalls nicht) nur von Dünnflüssigem, sprich Getränken, ernähren kann, der Magen mit Rouladen und Klößen jetzt auch nicht well prepared wäre, hier mein Tipp für die karibischen Tage und Abende – grüne Gazpacho.

Die originale Gazpacho andaluz ist aus Tomaten, Paprika, zwiebeln, Brot und Knoblauch und natürlich ungekocht. Ich hab sie abgewandelt, die Zucchini werden einfach nicht weniger im Garten, und eben eine grüne Gazpacho daraus gemacht.

Auch hier wurden die Zucchini nicht gekocht, sondern nur mit Milch, saurer Sahne, Joghurt und Wasser püriert. Ein Durchstreichen durch ein Sieb ist nicht nötig, etwas Struktur ist gewünscht.

Schon allein das Grün erfrischt und belebt!

Und da auch so ein Süppchen einen kleine Begleitung braucht, hab ich ein paar knusprige Grissini dazu gebacken. Gefühlte 60° in der Küche haben mich nicht abhalten können und auch die zwei Brandblasen habe ich mit Demut angenommen!

Diese sind mit Estragon gewürzt, natürlich schmecken sie auch klassisch mit Sesam oder Salz. Der Rest, der nicht gleich zur Gazpacho verzehrt wird, schmeckt hernach zum kühlen Zische-Bier oder zum eiskalten Rosé.

Für Beides gibt’s hier das Rezept:

Schönen Sommer noch!