kleine Brioches mit Beerenbutter

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an und alles fängt zu blühen an, auf grüner Heid‘ und überall – ja welch‘ Segen – leider nicht für alle! Nachdem ich wieder auferstanden bin – es dürfen heute, zum Palmsonntag, gern die Wedel über mir zusammen geschlagen werden 😉 – plagt sich der Liebste mit seinem Murmeltier, will sagen, der jährliche Heuschnupfen hat ihn erreicht.

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Sonntags-Klassiker

Nun hat bei uns doch noch der Winter Einzug gehalten und auch Schnee mitgebracht. Schön für die Kinder, wie ich sehe, wenn ich hier aus meinem Fenster schaue. Der Mini-Hang ist übersät mit Mini-Michelin-Männchen, die sich mutig in die Wiese legen.

Schon lange ist’s her, dass ich dass selbst getan habe. Schade eigentlich!

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Hugs and Kisses und eine Beeren-Galette

Jeden Tag, wenn ich in den Kühlschrank sehe, steht da das Glas mit der Erdnussbutter und schaut intensiv zurück.

Was in den letzten Wochen in der Foodblogging-Community passiert ist, beeindruckt mich nachhaltig! Jennies schmerzlicher Verlust, ihre offene, direkte und so berührende Art, andere daran teilhaben zu lassen, hat eine Welle der Empathie und nicht nur diese durch die Blogosphere geschickt.

Tausende Blogger haben ihre Interpretation des #apeanutbutterpieformikey gebacken, ihre Gedanken und Gefühle gepostet und ein virtuelles Netzwerk des Aufgefangenseins gewoben. Auch ich habe das getan, was ich kann, nämlich backen.

Ich bin stolz, ein Teil der großen Community sein zu dürfen!

Heute ist Sonntag und mein Mann und ich nehmen uns Zeit. Zeit zum gemeinsamen Frühstücken, Zeitung lesen, kochen, backen und einfach nur für uns und mit uns zu sein.

Und all die Dinge genau so tun zu können, ist wunderbar und ein Geschenk, welches wir annehmen und uns erfreuen.

Die frischen Beeren gab’s gestern und ich habe so das Gefühl, dass auch die Beerenzeit bald vorüber ist, die Luft atmet schon etwas Herbstliches.

Die Anteilnahme am Schicksal von Jennie und ihren Mädchen sucht Vergleiche. Mittlerweile wurde durch Shauna der #afundforjennie ins Leben gerufen. Das Gesundheitssystem und die Versorgung durch Versicherungen und Ähnliches sind in den USA „speziell“. Ich breche an dieser Stelle keine politische Diskussion vom Zaun, nur soviel: ich zeige mich verständnislos.

Wiederum all over the world gibt es momentan Auktionen von Bloggern, mit dem Ziel, Jennie eine finanzielle Unterstützung zu ermöglichen. Es ist überwältigend!

Und augenscheinlich hat das Schicksal von Jennie einen Einfluss auf das Denken, wie in vielen Blog-Posts geschildert. Einen Tag zu leben, Zeit mit den Liebsten verbringen, sich besinnen und nicht alles so wichtig nehmen. Das klingt banal und abgehalftert aber ist trotzdem einfach die Wahrheit!

Und David Leite twitterte am Freitag den #PerilloPromise. Und das machen wir heute mit unserer Beeren-Galette im Garten, nur mein Mann und ich…

Deshalb gibt es heute nur Bilder und kein Rezept, weil ich mich jetzt mit meinem Liebsten gleich aufmache, um ganz viel Zeit miteinander zu haben.

In diesem Sinne, drückt eure Lieben, nehmt euch Zeit und schönen Sonntag noch!

 

warm und kalt – Tarte Tatin mit Vanilleeis

So, nach dem grand malheur mit der kaputten Tarteform, wurde doch noch alles gut – es gab Tarte Tatin!

Zur Entstehung der Tarte Tatin gibt es ganz unterschiedliche Legenden. Das ist die wohl romantischste:

In einem kleinen Dorf in Frankreich, Lamotte-Beuvron, lebten im 19. Jahrhundert zwei Schwestern, Francoise und Stephanie Tatin. Die beiden bewirtschafteten ein Hotel mit einem kleinen Café. Ihr Apfelkuchen war wohl mit Abstand der beste im ganzen Umkreis. Stephanie, die jüngere Schwester, war in den Sohn des Dorflehrers verliebt. Sie beobachtete ihn, wenn er zu Besuch im Café war.

Eines Tages überraschte er sie in der Küche mit einem Blumenstrauß. Stephanie war so aufgeregt, dass sie vor Schreck den Apfelkuchen runter warf. Und zwar auf die Apfelseite. Daraufhin hat sie ihn ganz schnell mit den Äpfeln nach unten wieder in die Form gelegt, mit frischem Teig bedeckt und noch einmal gebacken. Die karamellisierten Äpfel überzeugten alle Gäste und sie wollten mehr. Von da an bereiteten die Tatin – Schwestern ihre Tarte nur noch kopfüber zu und man nannte sie Tarte Tatin.

Bei uns gab‘ s die Tarte mit homemade Vanilleis.

Und für alle Interessierten, hier auch wieder das Rezept:

The making of…

… wo gehobelt wird, fallen Späne!

Nicht immer geht alles so, wie man sich das vorstellt – das ist eine Binsenweisheit. In der Vorbereitung, der für den Nachmittag gedachten, Tarte Tatin, brauchte es eine Weile, bis ich mich zurecht geruckelt hatte. Der Mürbeteig war klebrig und zu allem Überfluss habe ich meine Lieblings – Tarteform auf dem Herd zerschossen oder besser der Herd hat sie kaputt gemacht!!!

Laut Rezept soll die Tarteform auf der Herdplatte erhitzt werden – ich dachte immer, meine Form wäre feuerfest – schließlich hält sie im Ofen auch bei 180 Grad aus. Nun ja, sie sieht jetzt so aus:

Also musste die nächste Form ran, die ist aus Metall und hat sich nicht so störrisch, das Ergebnis des Making of kann man hier sehen:

Jetzt backt sie leise vor sich hin im Ofen, das Endergebnis sehen und schmecken wir heute Nachmittag, cross your fingers!