le goût du vrai – unterwegs in der Provence und in der Camargue

(enthält Werbung für das Französische Landwirtschaftsministerium

Es ist ein großes Glück, drei ganze Tage mit wunderbar Gleichgesinnten durch die Provence und die Camargue zu reisen, um auf den Spuren des Geschmacks des Wahrhaftigen zu wandeln. Deshalb der Name der Reise le goût du vrai.

Die besten Zutaten entdecken, die die schmackhafte provenzalische Küche repräsentieren, lokale Produzenten kennenlernen, die mit Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen und natürlich gemeinsam genießen. 

Hier gibt es nun einen ersten Einblick in unsere Reise. Es werden viele weitere Geschichten folgen, verbunden mit Rezepten, die eine einfache, wohlschmeckende Küche repräsentieren. Außerdem gibt es interessante Informationen über die französischen Gütesiegel, was sie bedeuten und was man als Verbraucher damit anfangen kann. 

Ein herzlicher Dank geht an das Französische Landwirtschaftsministerium, das diese Reise ermöglicht hat. 

Meine mitreisenden Genießerinnen Simone, Maja und Tine haben ihre Eindrücke ebenfalls geteilt. 

Auf Instagram gibt es unter den Hashtags #legoutduvrai und #francebonappetit reichlich Impressionen unserer Reise. 

À très bientôt! 

FKK Urlaub auf Korsika – Domaine de Bagheera

(enthält Werbung für FKK in Frankreich

Von Bastia sind wir etwas mehr als eine Stunde in Richtung Süden unterwegs nach Bravone, immer an der Ostküste von Korsika entlang. Wir sind auf dem Weg, um herauszufinden, wie FKK Urlaub auf Korsika geht. Das Hinweisschild zur Domaine de Bagheera ist nicht zu übersehen und so stehen wir kurze Zeit später vor dem Eingang. Der Empfang ist freundlich und man versucht, internationalen Gästen mit Englisch und Deutsch weiterzuhelfen. Wir beziehen eins der Chalets inmitten des riesigen Eukalyptuswaldes. Die Häuschen stehen großzügig und unsere Terrasse ist rundherum bewachsen, sodass auch für Privatsphäre gesorgt ist. Das Auto darf direkt am Chalet parken. Die Ausstattung ist praktisch und völlig in Ordnung. Ich weiß, dass ich oft kein Maßstab bin, ich verreise mit eigenen Messern, einer Grundausstattung an Kaffee und Kräutern, Salz und Kellnermesser 😉 Großzügig ist die Terrasse mit Sitzmöbeln, Tischen und Sonnenliegen ausgestattet und wir fühlen uns sofort wohl.

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Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit ist den Betreibern wichtig. Die Warmwasseraufbereitung der Sanitärbereiche wird über Solarenergie versorgt. Der Müll wird an sich auch getrennt, leider scheint die Entsorgung nicht immer reibungslos zu funktionieren. 

Gegebenheiten vor Ort – Restaurants und Einkauf 

Ein Restaurant mit internationalem Servicepersonal kümmert sich sehr aufmerksam um die Gäste. Der Ausblick von der Terrasse ist wunderschön, besonders abends. Regelmäßig werden Abendveranstaltungen angeboten. Uns gefällt der korsische Musikabend besonders gut. Die Küche schickt mediterrane Speisen in guter Qualität, zu akzeptablen Preisen, jedoch nicht günstig, wenn man im Auge behält, dass die meisten Gäste hier Camping-Urlauber sind. Sehr erfreulich, dass die Weinkarte reichlich Auswahl an lokalen Weinen bietet, einige davon auch in Bio-Qualität. Im Restaurant gibt es kostenfrei W-LAN, während unseres Aufenthalts war das eher instabil verfügbar. 

An der Strandbar bestellt man am besten eine korsische Platte. Die ist simpel aber hervorragend mit den besten Wurst-und Käsesorten, Aufstrichen und Honig wie ein kleiner Ausflug in die korsische Küche. Die Bedienung ist überaus freundlich und beantwortet Fragen und gibt Tipps, wo man die Produkte bekommen kann. 

Im Minimarkt bekommt gibt es alles, was man im Supermarkt vergessen hat. Eine super Idee ist, für Gäste wie uns, mit Kurzaufenthalt, dass Spültabs, Toilettenpapier und Mülltüten einzeln verkauft werden. Außerdem bekommt man hier täglich frisches Brot und Gebäck. 

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Wellness und Sport

Durch den weitläufigen und großzügigen Wald kommt man in Strandnähe zur kleinen Sauna, die täglich kostenfrei von 17-19 Uhr zur Verfügung steht. Wir empfehlen, sich an der Rezeption am Tag noch mal zu erkundigen, sodass es auch schön heiß ist. Wellnessanwendungen können an der Rezeption gebucht werden und die Massage von einer Heilerin ist ein echter Tipp! 

Zwei Tennisplätze und einen Kinderspielplatz gibt es auch. Leider machte der einen verlassenen und traurigen Eindruck, wirkte nicht sehr einladend und es bleibt zu hoffen, dass er ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt, um die kleinen Gäste zu erfreuen. Wer auch im Urlaub ein Fitnessprogramm unter Anleitung haben möchte, der kann zum Stretching gehen – ein bisschen Kondition dafür zu haben, ist eine gute Voraussetzung, es hat viele Elemente von einem Crosstraining 😉 

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Auf fünf Kilometern erstreckt sich der wild-romantische Sandstrand, der zu Bagheera gehört und zum Faulenzen und Relaxen einlädt. Von unserem Chalet sind wir in 4 Minuten dort. Das Wasser hat Ende Juni angenehme 24 Grad, was will man mehr an Meer! 

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angebotene Aktivitäten und Ausflüge 

Tauchen, Segeln, Vogelbeobachtungen und Wanderungen können vor Ort angefragt und organisiert werden. Informationen zu Ausflugszielen, Märkten der Region oder lokalen Produzenten bekommt man direkt an der Rezeption. Massagen-und Wellnessanwendungen fragt man auch dort an, während der Saison am besten frühzeitig. 

Die Mitarbeiter sind bemüht, für spezielle Anfangen das passende Angebot zu finden. Für uns ist der Ausflug zur Ferme la Sorbelle im Hinterland ein absolutes Highlight. Patrick destilliert aus den besten Heilpflanzen Korsikas ätherische Öle. Der Weg dorthin ist eine Herausforderung für jedes Auto, aber der Weg lohnt sich ohne Zweifel. Umgeben von wilder Macchia, gedeihen die Pflanzen und werden zum richtigen Zeitpunkt gesammelt und ausschließlich mit Solarenergie aufbereitet. 

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Wer gern Meeresfrüchte isst, der kommt im Restaurant Aux Coquillages de Diana nahe Aléria voll auf seine kulinarischen Kosten. Auf einem Ponton liegt das Restaurant mitten im Étang de Diana

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Ausflüge auf eigene Faust

Die heimliche Insel-Hauptstadt ist noch immer Corte. Keinesfalls sollte man einen Ausflug dahin verpassen. Besonders schön, wenn auch nicht ohne Strapazen aufgrund der wirklich sehr ausgeprägten Serpentinenstraßen, ist eine Fahrt durch das Innere der Insel. Hier ist Korsika noch richtig korsisch und ursprünglich und überwältigend schön. Unser Vorschlag  – über AntisantiRospiglianiNoceta nach Corte und zurück nach Bravone über PiedicrocePietricaggioPietra-di-VerdeCanale-di-Verde.

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Korsika-Urlaub-Corte-Confiture-de-vivre

 

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Regeln zu FKK – wo darf ich nackt sein und wo nicht

Ganz grundsätzlich darf man sich auf dem Gelände nackt bewegen. Entgegen der Bilder, die auf der Webseite vom Garten des Restaurants und der Strand-Snack-Bar gezeigt werden, ist dort leichte Bekleidung „willkommen“. Das bedeutet, man möge sich bitte bekleiden und nicht nackt sein. Auch im Minimarkt ist Bekleidung „willkommen“. 

Wir empfehlen im Sinne des eigenen Wohlbefindens, unbedingt bei Anreise genau nach den Regeln zu FKK zu fragen. 

für wen geeignet 

Für Camping-Liebhaber aller Couleur, die gern inmitten der Natur campen, ist Bagheera bestens geeignet. Wer den Naturstrand von Korsika unbekleidet erleben will und gern etwas abgeschiedener ist, wird hier sein Paradies finden. Die Nähe zum bergigen Inselinneren lädt Naturbegeisterte ein, die FKK erleben wollen und gern ursprünglich, ruhig und sicher unterkommen wollen. 

Alle Fotos ©Sandy und Steffen Neumann 

Entre Garrigue et Mer – ein Cocktail-Rezept mit Süßwein aus dem Roussillon


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(enthält Werbung für Weine aus dem Roussillon)

Wie alles anfing…

Wir fahren mit zwei 1,5 l Plastikflaschen über Berg und tiefes Tal. Jerôme, unser Zeltplatz-Nachbar, hatte uns drei Cubis in die Hand gedrückt, verbunden mit dem Wunsch, zumindest einen davon mit Grenache Noir Vin doux naturel füllen zu lassen. Der Gatte und ich vermuten nichts Gutes. Ich hoffe, die Weine mögen naturel sein und nicht artifiziell, bei süß kommen wir beide ins Grübeln und unterstellen unserem, aus Rouen stammenden, Zeltplatz-Nachbarn eher mittelprächtige Weinkompetenz. Asche auf mein Haupt, noch heute! An der Fontaine de Cycliste vorbei und schon sind wir da. Eine Traube an Radfahrern hat sich bereits in der Cave versammelt und wir stoßen dazu. Auf das freundliche voulez-vous goûter sagen wir selbstverständlich ja und schon kommen in fingerhutgroßen Plastiknäpfchen die Weine. Vins doux aus Grenache Noir und Grenache Gris haben wir im Töpfchen und wir amüsieren uns über das Vin, das wie „Weng“ in unsere Ohren dringt. Aber der Weng macht was mit uns. Selbst in unseren noch ungeübten Nasen breitet sich eine Fülle an Aromen aus, die wir so noch nicht wahrgenommen haben. Wir kommen aus dem Schnüffeln nicht raus – Walnüsse, Kakao, Vanille, Honig – das können auch wir schon. Weich, rund und mollig geht der Wein über die Zunge und den Hals runter – eine Offenbarung. Natursüßer Wein also hat sich in unser Geruchs-und Geschmacks-Zentrum gebohrt und uns Verlangen nach mehr Erfahrungen gemacht. Der Rest der Geschichte bis dahin ist schnell erzählt. Unsere Plastikflaschen werden mit Vins doux naturels gefüllt und wir waren ein gern gesehener Platz zum abendlichen Apéritif und die Liebe dazu ist in den letzten 15 Jahren beständig gewachsen, ähnlich unser Süßwein-Fach im Weinkühlschrank. 

Entre Garrigue et Mer – ein Cocktail-Rezept mit Süßwein aus dem Roussillon

Das Roussillon im Osten des Départements Pyrénées-Orientales verzaubert und die Natur zeigt hier die schönsten Bilder einer Ausstellung. Egal zu welcher Jahreszeit, das Land zwischen den Corbières im Norden, dem heiligen Berg der Katalanen, dem Canigou im Westen, den Albères im Süden und dem Mittelmeer im Osten lässt einen nicht kalt. Kleiner Kalauer ;-), schließlich ist das Roussillon die wärmste Region in Frankreich und kann mit weit über 300 Tagen Sonne punkten. Aber auch der Wind tut sein Übriges, um den Himmel blank zu putzen und nicht zuletzt verhilft er den Rebstöcken, gesund zu bleiben. Bläst der Tramontane heftig durch das Weinlaub, vertreibt er auch die Schädlinge.

Die Strauchheidelandschaft Garrigue mit ihren vielen Kräutern ist auch hier allgegenwärtig und beeinflusst die Aromen der Weine ebenso wie das Salz des nahen Mittelmeers. Die feinsten Aromen aus dem Süßwein, verbunden mit typischen Gerüchen und Geschmäckern der Gegend, sollen in diesem Cocktail einen Eindruck des Landstrichs vermitteln. 

Ungewöhnlich vielleicht, den natursüßen Wein in einem Cocktail zu verwenden, kennt man die Vins doux naturels normalerweise eher als Apéritif oder zum Dessert. 

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Les-Vins-du-Roussillon-paysage-Confiture-de-vivre

Die Weinbauregion, wenn es um natürliche Süßweine geht 

Im Roussillon werden mit 80% des Volumens, die meisten natürlichen Süßweine in Frankreich produziert. Es existieren 5 AOP für die Süßweine, also geschützte Ursprungsbezeichnungen – Appellation d‘Origine Protégée. Die Weine stammen aus einem geografisch begrenzten Anbaugebiet, die Qualitätsvorschriften zur Produktion sind streng und werden kontrolliert. Für die Vins doux naturels werden Grenaches, Muscats, Macabeu und Malvoisie du Roussillon verwendet. Grenaches und Muscats kommen dabei in mehreren Rebsorten vor – z.B. Grenache noir und Grenache gris. 

die 5 AOP für natursüße Weine

★Rivesaltes 

★Maury  

★Banyuls

★Banyuls Grand Cru

★Muscat de Rivesaltes 

Roussillon-Canigou-Confiture-de-vivre

Wie macht man Vin doux naturel und was ist Mutage?

Die weißen natürlichen Süßweine werden durch alkoholische Gärung des Mosts vinifiziert, die roten durch unterschiedlich lange Maischung auf den Schalen. Für beide Arten der Vinifizierung braucht es, um natursüße Weine zu bekommen, die sogenannte mutage, auf Deutsch, das Stummmachen. Dem gärenden Most wird reiner Alkohol hinzugefügt und die Gärung wird damit gestoppt. Die Hefen werden inaktiv gemacht, bevor sie den gesamten Zucker zu Alkohol umwandeln können. Vermutlich hat der Hofarzt der Könige von Mallorca – Arnau de Vilanova – dieses Vorgehen im 13. Jahrhundert entdeckt. 

Für weiße, roséfarbene und leichte rote natursüße Weine erfolgt die mutage auf dem Most, gleich nach dem Pressen oder bei den roten nach kurzer Mazeration. Um konzentrierte, reichhaltige Weine mit vielfältigen Aromen und Struktur zu erhalten, wird das Stummmachen auf der Traubenmaische vollzogen – mutage sur grains genannt. 

Wie werden natursüße Weine ausgebaut?

Die meisten Vins doux naturels werden in Holzfässern oder in Tanks ausgebaut und „gealtert“. Durch den Kontakt mit Sauerstoff nennt man den Ausbau auch oxydativ. Im Roussillon noch immer oft sichtbar, sind die Glasballons, die der kräftigen Sonne ausgesetzt sind und den Prozess beschleunigen. Der Wein wird anschließend für den Rest der Ausbauzeit in Fässern gelagert, um dem Wein besonders intensive, reichhaltige Aromen angedeihen zu lassen.

Natürlich muss man nicht warten. Gerade Muscat de Rivesaltes, Rimage und Grenat können jung getrunken werden. 

 

Wein und Aromen kennenlernen 

Zumeist kann man ganz wundervoll blumige Beschreibungen von Weinepxerten lesen. Wer gerade startet und sich in die Welt der Aromen aufmacht, kann leicht oder schwer überfordert sein und kommt womöglich ins Zweifeln, weil „nasse Pferdedecke“, „Johannisbeerlaub zum Frühlingsanfang“ oder „Eisbonbon-Drops“ sich einfach nicht im Riechhirn wiederfinden wollen.

Keine Sorge, weg mit allem! Es hilft nur eins – probieren! Oft! Und möglichst unterschiedlich! Und wer sich etwas eingehender beschäftigen mag, der kann mit den Aromafläschchen und Infokarten seine Erfahrungen erweitern. Für die natursüßen Weine gibt es von Jean Lenoir eine kleine Box mit den Aromen der Weine

Les-Vins-du-Roussillon-Aromen-Confiture-de-vivre

ein Cocktail zum Apéritif oder auch einfach so…

Ausdruck der Region soll Entre Garrigue et Mer sein und Aromen der Gegend vereinen. Der natursüße Rivesaltes Grenat aus 100% Grenache noir bringt ganz viel reife Kirschen mit, wilde dunkle Beeren und Röstaromen. Um dem Cocktail Frische zu geben, dem Rivesaltes Grenat aber seinen Auftritt zu lassen, wird der Cocktail mit Schaumwein, am besten einer Blanquette oder einem Crémant, aufgegossen. Eine besondere Note bekommt er durch den Fichtennadelessig vom Berg Canigou. Die großen Eisbälle, in Silikonformen hergestellt, sind eine wirkliche Empfehlung. Sie schmelzen nur ganz langsam und verwässern so das Getränk nicht. 

Und nun bon dégustation mit den natursüßen Weinen aus dem Roussillon! Rezepte zu den Weinen folgen weiter unten.

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Les-Vins-du-Roussillon-Cocktail-Entre-Garrigue-et-mer-Confiture-de-vivre

Rezepte aus dem Roussillon 

 – Assiette des vendanges

 – Kirschen in Banyuls  

Boles de Picolat 

– Restaurants – Christophe Comes kocht in Perpignan schon seit Jahren auf Sterne-Niveau

 

Entre Garrigue et Mer 

Zutaten:

5 cl Rivesaltes Grenat – 100% Grenache Noir 

150 ml Schaumwein Brut, z.B. Crémant, Blanquette de Limoux

1 cl Vinaigre de Sapin du Canigou 

1 Zweig Rosmarin 

für die Eiswürfel: 

500 ml Wasser aufkochen, dann abkühlen lassen.  

In Eiswürfelformen füllen und jeweils ein Stück Rosmarinzweig dazu geben. Hierfür eignen sich einzelne Formen in Kugelform mit ca. 6-8 cm Durchmesser. Gefrieren lassen.

Tipp: Große, runde Eisballs sind hervorragend geeignet, da sie nur langsam schmelzen und das Getränk nicht so schnell und stark verwässern.

Tipp:

Für ein besonders schönes Ergebnis und klare Eiswürfel die gefüllte Eiswürfelform in eine Styroporbox geben und mit Wasser befüllen. Gefrieren lassen. Der sehr langsame Gefriervorgang von außen nach innen sorgt für klare Eiswürfel ohne Ablagerungen. 

Zubereitung:

Einen runden großen Eisball oder zwei eckige Eiswürfel in ein Cocktailglas geben. Zuerst den Schaumwein einfüllen und dann den Rivesaltes Grenat und den Fichtennadelessig dazu geben. Mit einem Barlöffel umrühren und mit einem zwei Rosmarin servieren. 

 

kulinarische Reise Südfrankreich

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Für eins unserer Lieblings-Magazine, Lust auf Genuss, waren wir kürzlich in Südfrankreich unterwegs, um uns dem Federvieh zu widmen.

Wie vielfältig, delikat und geschmacksintensiv Geflügel zubereitet werden kann, haben wir in den vorgestellten Restaurants eindrücklich schmecken dürfen. 

Wir können durchweg alle empfehlen, ein Besuch lohnt sich, ebenso der Erwerb der aktuellen Ausgabe 3/18 der Lust auf Genuss, in der sich alles um Geflügel-Rezepte dreht.

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Wein, Olivenöl, Trüffel und mehr – Do it yourself im Languedoc

La Canicule, die erste große Hitzewelle, war unsere ständige Begleiterin, konnte uns aber nichts anhaben. Vier Tage drehten sich für uns fünf Damen rund um das Selbermachen – Do it yourself im Languedoc. Unsere Reise führte uns in die Départements Hérault und Aude. 

Noilly Prat

Von Samuel im Maison Noilly Prat in Marseillan wurden wir in die Künste der Barkultur eingeweiht und lernten, unsere eigenen Cocktails zu entwickeln. 

Oliven und Öl von L’Oulibo

Bei L’Oulibo in Bize-Minervois erfuhren wir alles über die Lucques, die halbmondförmigen Oliven und stellten unsere Tapenade her.

Le Somail

Am Canal du Midi speisten wir im Le Comptoir Nature nur die besten Produkte der Umgebung und erstanden antiquarische Schätzchen in einem der schönsten Buchläden, die ich bisher gesehen habe – im Le Trouve tout du Livre.

Claire de Truffes

Claire machte uns in kürzester Zeit zu angehenden Trüffelexpertinnen und zauberte mit uns ein mehrgängiges Menü.

Villa Limonade

In Olonzac, in der Villa Limonade sind wir nicht nur überaus gastfreundlich von Stephen und Jean-Marc beherbergt und verköstigt worden, wir haben hier unsere erste Cuvée assembliert. 

Auf Château Les Carrasses und Château St. Pierre de Serjac fühlten wir uns prinzessinnenhaft, genossen Pool und Ruhe und unsere herrschaftlichen Unterkünfte. 

Information: Zu dieser Reise wurde ich von Sud de France und Tourisme Occitanie eingeladen. Auf die Berichterstattung wurde keinerlei Einfluss genommen.