Salat mit wildem Spargel aus den Hautes Corbières

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Uns gefällt es ja zu jeder Jahreszeit im Süden. Auch zeitig im Frühjahr, wenn die Tramontana noch richtig kalt bläst und man gut daran tut, eine Kopfbedeckung dabei zu haben. Wenn sich die Sonne zeigt und man ein ein windgeschütztes Plätzchen hat, dann macht es richtig Spass. 

Auf unserer Tour durch die Hautes Corbières haben wir bereits den ersten wilden Spargel entdeckt. Grund genug, einen frühlingsfrischen Salat zuzubereiten, der das wundervolle Grün so richtig hübsch in Szene setzt. 

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Vor Jahren haben wir im Minervois das erste Mal wilden Spargel gesehen und auch gegessen. Genau wie die petits pois gehört er nun für mich zum Frühling in Frankreich dazu. Wer sich aufmacht, um die Gegend zu entdecken, dem wird er auch tatsächlich wild begegnen, für alle anderen gibt es ihn auch auf dem Markt. Grand frais, eine Supermarktkette, die eine besondere große Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse, führt ihn auch gelegentlich.
Das schöne am wilden Spargel ist, dass er bekömmlich roh verarbeitet werden kann. 

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Unsere Tour führte uns über Paziols und Cucugnan nach Tuchan und weiter nach Montgaillard. Von dort ging es in einer kleinen Schleife über Félines-Termenès, Albas und Quintillan. In diesem Gebiet muss man den wilden Spargel nicht suchen, sondern einfach mitnehmen. Eine friedliche Gelassenheit, Ruhe und Anmut strahlen die wunderschönen Hügel der Corbières aus und laden gerade im Frühjahr zu Wanderungen ein. Auch die Strauchheide Garrigue erwacht wieder zum Leben. Gelb leuchten die ersten Blüten durch die Rebzeilen und die Rebstöcke beginnen, ihre Blätter rauszuschießen. 

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Für den Salat mit wildem Spargel braucht es nicht viel. Wir haben ihn um einige Stangen grünen Spargel ergänzt und sind mit einer essbaren italienischen Cedrat-Zitrone ein bisschen „fremdgegangen“. Wildkräuter und geriebener Manchego, Olivenöl aus Fitou, Zitronen Saft, Salz und Pfeffer – mehr braucht es nicht.

Bon appétit!

Kirschen in Banyuls

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Die vergangenen Tage musste ich mir die Abende versüßen. Das sehr triste Wetter im Norden macht mir zu schaffen. Ich brauche dringend Sonne, ich vermisse das Meer, ich habe Sehnsucht nach Frankreich. Nach dem Süden, um es genau zu sagen. Trotz einwöchigem Aufenthalt in Bordeaux und einem Frühlingsausflug in die Corbières – ich habe Heimweh. Grund genug, ein nicht zu süßes Dessert vorzubereiten, dass mich an meine Herzensheimat erinnert. Kirschen in Banyuls. Weiterlesen

Herbstrezepte, Tischfreuden und Weinempfehlungen

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Die vielen Reisen in den letzten Monaten haben es hier rezeptetechnisch ganz schön karg aussehen lassen. Doch eben nur auf dem „Markt“ – in der Küche, in meiner Küche, ging es heiß her und eine Vielzahl köstlicher und wärmender Rezepte wurden gekocht, hergerichtet, fotografiert und dann natürlich auch verspeist. Einige haben ihren Weg in Magazine gefunden bzw. werden es in den kommenden Wochen, andere werden hier alsbald erscheinen. Ich lade mir gern Freunde und Nachbarn ein und es werden lange Abende, an denen viel gelacht, gegessen und getrunken wird und dann alle beseelt in ihre Betten fallen. Wahre Tischfreuden sind für mich die, an denen Berge von Geschirr und Gläsern am Ende die stillen Zeugen in der Küche sind, aus denen der letzte Rest ausgekratzt wurde und der letzte Tropfen die Kehle runter rennen durfte. Weiterlesen

eine Liebeserklärung

braucht nicht viele Worte. Salz auf meiner Haut, auf meinen Lippen – nicht nur von der Meeresluft. Trockne meine Abschiedstränen…

Auch wenn man immer weiß, dass auch die schönste Zeit einmal ein Ende hat, ist es doch jedes Mal traurig wie beim ersten Mal. Weiterlesen