Tarte rustique à la tomate zum #trostkochen für Frankreich

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Ich wiederhole mich, in diesem Fall gern. Essen kochen, genießen, teilen kann Trost spenden. Selten war der Austausch in der Netzwelt über das Nährende umfangreicher, intensiver, direkter und wohlwollender. In der Gruppe „Französische Küche und Lebensart“ auf Facebook begrüße ich nahezu täglich um die 50 neue Mitglieder. Allen gemein ist das Bedürfnis nach Austausch zu schönen Reiseerinnerungen, Vorfreude, das Teilen von Gedanken und Gefühlen, um Trost zu spenden, getröstet zu werden und sich auf eine nicht physische Art ein bisschen nah zu sein. 

#trostkochen für Frankreich

Und so ist auch der Aufruf zum #trostkochen meiner Bloggerinnen-Kollegin Peggy Schatz eine von Herzen kommende und zu Herzen gehende Aktion im oft gar nicht so oberflächlichen Internet. Peggy versammelt Bloggerinnen und Blogger mit ihren Rezepten aus Ländern, die besonders stark von Covid-19 betroffen sind. Die Sammlung ist umfangreich, liebevoll kuratiert und unser, hoffentlich tröstlicher, Beitrag für alle, die Unterstützung, helle Gedanken und vielleicht ein schmackhaftes Essen dazu gerade gut brauchen können.

„Plus de 70 blogueurs gastronomiques germanophones se sont associés et ont créé une collection de recettes pour exprimer et partager leur solidarité. Nous avons réuni des recettes des pays qui ont été particulièrement touchés par le virus Covid-19.

Toutes nos pensées vont à ceux qui ont perdu des proches et des amis à cause du virus. Nous souhaitons à tous ceux qui en ont besoin beaucoup de force et de soutien. Nous voulons montrer à ceux qui ont peur et se sentent seuls qu’ils ne sont pas seuls.

Les recettes sont en partie authentiques, en partie adaptées. Nos condoléances sont sincères et viennent du cœur. Les recettes ne peuvent pas soulager le chagrin ou le besoin. Mais nous espérons vivement que cela pourra vous donner du courage.

Prenez soin de vous et vos proches!

Bon appétit!“

In der aktuellen Runde #trostkochen (bereits Italien und die Schweiz wurden bekocht) denken wir besonders an Frankreich und haben traditionelle und neue Rezepte beigetragen. Die gesamte, opulente Sammlung ist wie eine riesige Tafelrunde, zu der Gänge über Gänge an Köstlichkeiten serviert werden und in meiner Vorstellung ein genießerisches Murmeln mit vielen Mmmmhs und Ahhhs durch den Raum wabert. 

trostkochen-frankreich-corona-confiture-de-vivre

Tarte rustique à la tomate

Wenn es bei uns richtig Soulfood geben soll, dann dürfen Anchovis, Tomaten, Kapern, schwarze Oliven und Knoblauch nicht fehlen. Die Tarte rustique à la tomate ist in wenigen Handgriffen vorbereitet, schmeckt heiß, lauwarm oder kalt. Für ein zünftiges Picknick ist sie geeignet genauso wie zu einem Apéritif dînatoire. 

Im Moment gibt es schon die ersten Cœur de Bœuf Tomaten. Und ja, den fehlt natürlich noch ein bisschen Sonnenwärme für die Süße. Aber wenn sie gebacken sind, ist der Geschmack schon ganz gut. Er macht Vorfreude auf Sommer und erhellt die Gedanken bei trüber Stimmung. 

déconfinement in Frankreich 

In der kommenden Woche, ab 11. Mai, wird begonnen die Ausgangssperre nach und nach zu lockern. Geschäfte werden dann wieder geöffnet sein, Restaurants und Cafés allerdings noch nicht. Viele unserer Gastronomen-Freunde leider wirklich sehr darunter und für einige bleibt weiterhin unklar, ob es für sie wirklich weitergehen kann. Sehr schade wäre es, wenn für die vielen, die mit Herz und Bauch dabei sind, diese Krise ein Ende für ihre Existenz bedeutet. Ein Land, dessen kulinarischer Reichtum mit Fug und Recht zum immateriellen Weltkulturerbe gehört, wird wahrscheinlich um ein Stück ärmer. Ich drücke weiterhin die Daumen und freue mich riesig, wenn wir hoffentlich bald dafür sorgen können, dass Restaurants weiterleben dürfen. 

Nous espérons tous des temps meilleurs. Ensemble, nous pouvons le faire.

Bon appétit!

Rezept für Tarte rustique à la tomate

für den Teig (24 cm Durchmesser):

125 g Butter

250 g Mehl

1 Ei (M)

Salz

150 g Erbsen zum Blindbacken

Zubereitung:

Butter, 1 Prise Salz, Ei und Mehl in eine Schüssel geben und gut verkneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt mindestens 2 Std. kalt stellen.

für die Füllung:

1 große Tomate (z.B. Cœur de bœuf)

2 Eier

5 Anchovis-Filets

1 EL Kapern

1 Handvoll schwarze Oliven, entsteint

3 EL Tomatenmark 

100 g pürierte Tomaten 

1 kleine Zwiebel, geschält, halbiert, in feine Streifen geschnitten

1 Zehe Knoblauch, geschält, fein gehackt

100 g Crème fraîche

Olivenöl

Salz und Pfeffer

100 g geriebener Hartkäse (z.B. Gruyere)

Zubereitung:

In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anbraten. Tomatenmark und pürierte Tomaten dazugeben und 10 min bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Die Anchovis-Filets und Oliven hacken, dazugeben, ebenso die Kapern. Crème fraîche und Käse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen. 

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig für die Tarte ausrollen und in eine Form drücken. Mit einer Gabel einstechen. Die Erben drauf geben und für 15 min blindbacken. Aus de Ofen nehmen und kurz beiseite stellen. 

Nun die Eier in die Tomatenfüllung geben und gut verrühren. Die Füllung in die Form auf den Teig geben und gleichmäßig verteilen. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden. Auf die Füllung legen. Für 45 min backen. Dann aus dem Ofen nehmen und entweder sofort oder lauwarm servieren. 

Wenn etwas übrig bleibt, schmeckt am nächsten Tag auch kalt. 

 

 

Moules-frites

Ein gutes Essen kann Trost spenden. Für mich war das als Kind die Rote Grütze meiner Urgroßmutter. Spätestens wenn die Vanille-Soße im Topf gerührt wurde und ich meinen Zeigefinger eine kleine Bahn ziehen lassen durfte, war alles schon viel besser und tat nicht mehr so weh. Das Soulfood der heutigen Tage, das Herz und Bauch nährt, sind für uns z.B. Moules-frites. Ein Klassiker, der hier im Süden, nah am Mittelmeer, auf keiner Bistro-Karte fehlt. Für die Variante hier habe ich eine Yuzu-Mayonnaise und einen Ketchup mit Piment d’Espelette vorbereitet.

Seit Montag haben wir in Frankreich die confinement, die Ausgangssperre. Unser sowieso schon ruhiges Dorf ist noch ruhiger. Die Gendarmerie patrouilliert regelmäßig und über den Dorffunk mit all seinen Lautsprechern werden wir informiert, ob Markt stattfindet, was angeboten wird und sonstige wichtige Neuigkeiten. Wenn wir einkaufen wollen, muss das am nächstmöglichen Punkt sein, mit dem Auto irgendwo hinfahren, ist passé. Es finden Kontrollen der Attestation de Déplacement dérogatoire statt, die uns erlaubt, Einkäufe zu tätigen, zum Arzt zu gehen, zur Apotheke, zur Arbeit oder sich allein, im Umfeld des Hauses sportlich zu betätigen oder den Hund Gassi zu führen. Ich gestehe, ich bin ganz froh, dass Nachbars Hund sowieso schon immer sehr gern mit mir spazieren geht, das macht er jetzt auch…

Ich bin im Osten Deutschlands geboren und aufgewachsen und die Freiheit zu haben, mich grundsätzlich überallhin zu begeben, wohin ich möchte, ist mir ein so wichtiges Gut. Und trotzdem fällt es mir überhaupt nicht schwer, mich an die Ausgangsperre zu halten, einfach weil es die einzige Möglichkeit ist, im Moment gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir bekommen durch die Französische Regierung per SMS auf das Mobiltelefon täglich Erinnerungen, uns an die confinement zu halten und soweit ich das für unser Dorf einschätzen kann, wird sich daran gehalten. Gut so! 

Unsere Nachbarschaft, in der normalerweise täglich gemeinsam palavert wird, ein Apéritif  zum guten Ton gehört und reichlich bises verteilt werden, achtet aufeinander und hält Abstand. Wir klopfen ans Fenster und fragen nach, ob es allen gut geht, etwas gebraucht wird oder einfach nur, um sich zu sagen, dass wir das gemeinsam überstehen. Unser Nachbar Pierre ruft von Weitem, ob wir auch immer alles verstehen, was an Informationen verteilt wird, wir die Attestation ausgedruckt haben und dass es doch prächtig ist, dass wir jetzt hier sind und nicht in der Großstadt. 

Die Besitzer der Superette wischen nach jedem Kundenkontakt den Türknauf ab und achten darauf, dass nur wenige Kunden gleichzeitig einkaufen. 

Das Postamt hat geschlossen, Briefe und Pakete, die man aufgeben will, frankiert man online, legt sie in den eigenen Briefkasten und die Post nimmt sie dann mit. 

Unsere Arbeit mit Kunden in Deutschland funktioniert im Moment recht unkompliziert über Video und Telefon. Am und um das Haus gibt es immer etwas zu tun. Dazu habe ich Eschen-Champagner angesetzt, Ingwer Hefe und Fruchtkefirs, um uns Getränke zuzubereiten. Der Gatte hat mir für’s Erste einen kleinen Webrahmen gebaut, bevor ich zum größeren Modell wechseln will. Die Natur geht ihren Weg, es erfüllt mich mit einem warmen Gefühl von Sicherheit in der Unsicherheit.

Für die Moules-frites in diesem Rezept braucht es gar nicht viel. Mayonnaise und Ketchup sind hausgemacht, der Sud für die Muscheln benötigt lediglich Weißwein, Wasser, Rosmarin, Thymian, Schalotten und ein wenig Salz. Die Frites schneide ich aus Kartoffeln, das ist meditativ, zumindest für mich, die immer Schwierigkeiten hat, etwas in gleich große Stücke zu schneiden. Gebacken werden sie im Ofen, da ich keine Friteuse besitze (und brauche).

Mayonnaise und Ketchup bekommen einen Twist mit Yuzu Saft und Piment d’Espelette. 

Moules-frites
Serves 4
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Prep Time
1 hr
Cook Time
45 min
Prep Time
1 hr
Cook Time
45 min
für die Muscheln
  1. 4 kg Miesmuscheln, küchenfertig
für den Sud
  1. 500 ml trockener Weißwein
  2. 500 ml Wasser
  3. 2 Schalotten, geschält, halbiert und in Streifen geschnitten
  4. 2 Knoblauchzehen, geschält, grob zerdrückt
  5. 2 Zweige Rosmarin
  6. 2 Zweige Thymian
  7. etwas Meersalz
für die Frites
  1. 1 kg Kartoffeln, festkochend
  2. 3 EL Pflanzenöl
  3. 2 EL Reismehl
  4. Salz
für den Ketchup
  1. 1 Dose stückige Tomaten
  2. 3 EL Tomatenmark
  3. 100 ml Cola
  4. 2 EL milden Weinessig
  5. Salz
  6. Piment d'Espelette
für die Mayonnaise
  1. 1 Eigelb
  2. Olivenöl
  3. 4 EL Yuzu-Saft
  4. Salz
  5. Pfeffer
Instructions
  1. Die Zutaten für den Sud in einen großen Topf geben, alles aufkochen lassen, dann beiseite stellen.
  2. Für den Ketchup stückige Tomaten, Tomatenmark, Cola und Weinessig in einem Topf zum Köcheln bringen und bei kleiner Hitze auf die Hälfte einkochen. Mit Salz und Piment d'Espelette abschmecken und abkühlen lassen.
  3. Für die Mayonnaise das Eigelb in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Mixer für ca. 5 min aufschlagen, dann tropfenweise Öl dazu geben. Bei hoher Geschwindigkeit weiter aufschlagen, damit sich Öl und Ei verbinden können. Yuzu-Saft dazu geben und aufschlagen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Frites vorbereiten. Dafür die Kartoffeln schälen, in 1 cm dicke Stifte schneiden und gut unter kaltem Wasser abspülen. Das entfernt die Stärke, die sonst die Frites schlabberig werden lässt.
  5. Dann die Frites mit kochendem Wasser übergießen und 10 min einweichen.
  6. Den Ofen und Backblech auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Frites mit Küchenpaier abtrocknen und mit der Mischung aus Reismehl, Öl und Salz vermischen. Auf das Backblech geben und für 30-35 min backen.
  7. In der Zwischenzeit die Muscheln in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Vorsicht, nicht bei zu hoher Temperatur, sonst gerinnt das Eiweiß. Die Muscheln sind gar, wenn die Schalen geöffnet sind.
  8. Die Muscheln in Schalen anrichten, Frites dazu geben und mit Ketchup und Mayonnaise servieren.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

kulinarische Botschafterin der französischen Region Okzitanien auf der Frankfurter Buchmesse

Linsensalat-Esskastanien-geräucherteEntenbrust-ConfituredeVivre-Rezept-Frankreich-Buchmesse-Frankfurt

Okzitanien

Die Region Okzitanien im Süden von Frankreich ist unsere zweite Heimat geworden. Seit vielen Jahren bereisen wir die Region und seit letztem Jahr sind wir ebenso sesshaft geworden. 

Frankfurter Buchmesse

Nun steht die Frankfurter Buchmesse ins Haus und die Region Okzitanien, Französisch Occitanie, ist der Ehrengast von Frankreich für einige Tage. Die Großregion im Süden von Frankreich umfasst die ehemaligen Regionen Languedoc-Roussillon und Midi-Pyrenées. Auf der Frankfurter Buchmesse stellt sich die Region vor, namhafte Autoren werden aus ihren Büchern lesen, Interessierte erfahren über Tourismus und können sich einen Vorgeschmack und Lust holen, selbst diese wundervolle Region zu entdecken. 

die okzitanische Küche

So abwechslungsreich und breitgefächert wie die unterschiedlichen Départements ist auch die Kultur und natürlich die Küche. Wollte man die Vielfalt präsentieren, über Wochen könnte man täglich essen und trinken und trotzdem bleibe noch reichlich zum Entdecken.

Die okzitanische Küche in ein paar Worten zu beschreiben, ist fast unmöglich. Die Region ist groß und divers, reicht sie doch von den Pyrenäen bis zu den Alpen und vom Zentral-Massiv bis zur Küste des Mittelmeers. Die Küche ist reichhaltig und kontrastreich wie die Landstriche, in denen sie beheimatet ist. Man kostet das Salz des Meers in Austern, Anchovis und Sardinen, lässt alle Sinne von frischestem Gemüse und dem hübschesten Obst verführen, stärkt sich mit Charcuterie und deftigen Gerichten wie Cassoulet und Daube und genießt dazu feinste Weine von herausragender Qualität. So unterschiedlich und nuancenreich wie die alte okzitanische Sprache, sind die Produkte der Gebiete. Was Rezepte, Produkte und Produzenten eint, ist ihre Klarheit und Einfachheit, in der wahrer Geschmack im Vordergrund steht und der getragen ist von Stolz, Liebe und Dankbarkeit gegenüber der Natur und ihren Schätzen. 

>>Einen kleinen Einblick gebe ich während zwei Kochdemonstrationen am Mittwoch und Donnerstag<<

Mittwoch: 16. Oktober, 12:00 Uhr, Gourmet Gallery

„Le Panier d’OC“

ist ein Gang über einen okzitanischen Wochenmarkt, bei dem man sich aus der Fülle des Angebots bedient und im Anschluss ein schmackhaftes Mittagessen, ein déjeuner, zubereitet. Die rosa Linsen aus dem Gers kommen in einem Salat zusammen mit jahreszeitlich passendem Gemüse. Die Rübchen Navets de Pardailhan aus der Region um Saint Chinian bringen erdig-süßliche Aromen mit, die Esskastanien aus dem Naturpark Haut Languedoc sind nahrhaft und halfen schon den Katharern über karge Zeiten. Die geräucherte Entenbrust ist kräftig-deftig und präsentiert die bodenständige Küche der Region Sud-Ouest hervorragend, die Steinpilze aus dem Département Lozère vervollständigen dieses herbstliche Gericht.

verwendete Produkte: 

  • Lentilles Rosana aus dem Gers 
  • Magret de Canard fumé aus Toulouse 
  • Esskastanien aus dem Naturpark Haut Languedoc der Ferme de Dausse 
  • Steinpilze aus Lozère
  • Essig von Abies Lagrimus aus den Pyrenäen
  • Olivenöl aus Bize Minervois von L’Oulibo
  • Fleur de Sol aus Aigues Mortes 

Aperitif-Les-Plaisirs-Champetres

Donnerstag, 17. Oktober, 17:00 Uhr, Gourmet Gallery 

„Les plaisirs champêtres“

warten mit einem Apéritif dînatoire auf. Ungezwungen kommt man zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen und erfreut sich an guter Charcuterie, mit Schinken und Saucisson aus Lacaune, hausgemachter Oliven-Tapenade und kleinen Appetithäppchen in Form von Mini-Tartelettes mit Rotwein-Zwiebeln. Fehlen dürfen keinesfalls frische Austern aus dem Étang de Bouzigues und Oliven. Ein Apéritif ist eine wunderbare Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam essen verbindet, erfreut, lässt Freundschaften entstehen und überwindet Grenzen. 

verwendete Produkte:

  • Charcuterie aus Lacaune und Toulouse 
  • Tapenade aus schwarzen Oliven von L’Oulibo und Anchovis der Famille Roque aus Collioure 
  • Kastanienmehl und Confiture aus dem Naturpark Haut Languedoc der Ferme de Dausse
  • Zwiebeln aus den Cevennen 
  • Austern aus Bouziques 
  • Rotwein und Vin doux naturel von Gérard Bertrand aus Narbonne
  • Honig aus den Cevennen 

Rezepte aus Okzitanien 

Le panier d’ÒC
Serves 4
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Prep Time
35 min
Cook Time
45 min
Total Time
1 hr 20 min
Prep Time
35 min
Cook Time
45 min
Total Time
1 hr 20 min
Ingredients
  1. 400 g rosa Linsen, lentilles rosana
  2. 300 g Navets de Pardailhan, alternativ Rübchen
  3. 200 g Maronen oder Esskastanien, vorgegart
  4. 200 g Steinpilze
  5. 150 g geräucherte Entenbrust in Scheiben
  6. 1 Bund Frühlingszwiebeln
  7. 1 Bund Blattpetersilie
  8. Fleur de Sel, Pfeffer
  9. Olivenöl
  10. 3 EL Butter
  11. Essig von Abies Lagrimus
Instructions
  1. Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser und wenig Salz aufkochen und bei mittlerer Hitze für 15-20 min köcheln lassen. Dann abgießen und in eine Schüssel geben.
  2. Die Navets putzen, in feine Scheiben schneiden und in Salzwasser blanchieren. Dann abgießen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in Scheiben oder Stücke schneiden und ohne Fett in einer Pfanne Farbe nehmen lassen. Dann bei geringer Hitze mit 1 EL Butter für ca. 10 min garen.
  4. Nun die Navets in einer Pfanne in 2 EL Butter und etwas Olivenöl leicht Farbe nehmen lassen. Die Esskastanien dazugeben und alles für ca. 10 min garen. Beiseite stellen.
  5. Die Linsen mit Fleur de Sel, Pfeffer und Essig abschmecken. Blattpetersilie und Frühlingszwiebeln waschen, abtrocknen und grob hacken.
  6. Die Linsen mit Navets, Esskastanien und Steinpilzen vorsichtig vermengen. Blattpetersilie und Frühlungszwiebeln dazu geben. Nochmals abschmecken.
  7. Auf einer Platte anrichten. Die Scheiben der geräucherten Entenbrust darauf geben.
  8. Mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.
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Les plaisirs champêtres
Serves 4
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Prep Time
45 min
Cook Time
2 hr 50 min
Total Time
3 hr 15 min
Prep Time
45 min
Cook Time
2 hr 50 min
Total Time
3 hr 15 min
für die Charcuterie
  1. 250 g Saucisson de Lacaune
  2. 250 g Saucisse de Lacaune
  3. 250 g Jambon de Lacaune
  4. 250 g Magret de Canard sèché
für die Austern
  1. 12 Austern
  2. 1 Schalotte, geschält und fein gehackt
  3. Essig von Abies Lagrimus aus den Pyrenäen
für die Tapenade
  1. 200 g schwarze Lucques du Languedoc ohne Stein
  2. 6 Anchovis
  3. 30 g Kapern
  4. 2 Knoblauchzehen
  5. Olivenöl
  6. Fleur de Sel
  7. Pfeffer
für die Rotweinzwiebeln
  1. 200 g Zwiebeln
  2. 3 EL Honig
  3. 200 ml Vin doux naturel
  4. 300 ml Rotwein trocken
  5. Fleur de Sel
  6. Pfeffer
  7. 1 Zweige Rosmarin
  8. 2 Zweige Thymian
für die Charcuterie
  1. Die Wurst in sehr feine Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten.
für die Austern
  1. Mit einem Austernmesser vorsichtig öffnen und auf einer Platte anrichten.
  2. Die Schalotte sehr fein hacken und mit dem Essig verrühren. Zu den Austern reichen.
für die Tapenade
  1. Die Oliven, den Knoblauch, die Anchovis und die Kapern grob hacken. Dann in einem Mörser in die gewünschte Feinheit Mörsern. Mit Olivenöl, wenig Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken.
  2. In einer Schale servieren.
für die Rotweinzwiebeln
  1. Die Zwiebeln schälen und vierteln. In einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Honig dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Vin doux naturel und Rotwein ablöschen. Rosmarin und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze für ca. 20-25 min köcheln lassen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken. In eine Schale füllen, die Rosmarin und Thymian Zweige entfernen und servieren.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

Sommer-Brause mit Aprikosen-Rosmarin-Sirup

Aprikosen-aus-Frankreich-Sommer-Rezept-Brause-Sirup

(enthält Werbung für den Französischen Obst-und Gemüseverband INTERFEL

Hier im Süden Frankreichs, singen die Zikaden gerade das Lied des Sommers. Morgens um 8 Uhr zeigt das Thermometer bereits 26 Grad, nur ein Laken hat für die Nacht gereicht, die Sonne brennt auf die Garrigue und lässt den kräutrig-warmen Duft von Rosmarin und Thymian wie einen weichen Teppich durch die Luft wabern. 

Schon früh mache ich mich daran, kühle Getränke für den Tag vorzubereiten, nicht zu süß, immer mit Kräutern und am liebsten mit einem hausgemachten Sirup, der allen durstigen Kehlen ermöglicht, die eigene Mischung zu probieren. Die Sommer-Brause mit Aprikosen-Rosmarin-Sirup ist bei unseren Nachbarn schon der Renner – erst recht, wenn uns gerade la Canicule, die große Hitzewelle, fest im Griff hat.

Meine große Sommerliebe sind die Aprikosen, die für mich nur in Frankreich wirklich gut schmecken. Ich mag die Sorte Orange Red sehr gern, weil sie süß und saftig daherkommt, sich super einfach frisch essen lässt, aber auch in Rezepten ganz groß rauskommt. 

Aprikosen-aus-Frankreich-Sommerliebe-Früchte-Confiture-de-vivre

Aprikosen aus Frankreich

Wir kaufen sie hier einfach am Straßenrand, in deutschen Supermärkten achtet man auf die Bezeichnung Aprikosen aus Frankreich. Die kommen dann aus dem Département Drôme, aus den Gärten an der Rhône, aus der Provence oder aus dem Roussillon, fast an der spanischen Grenze. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl an Sorten, die zu unterschiedlichen Zeiten ausreifen und somit den ganzen Sommer über, in der Regel von Ende Juni bis fast in den September verfügbar sind. 

Wann sind Aprikosen reif

Ein Trugschluss ist, dass Aprikosen nur reif sind, wenn ihre Schale rot ist. Viele Sorten haben keine rote Schale. Sie sind reif, wenn die Schale unverletzt ist, fest, aber nicht hart und sie einen zarten Duft verströmen. 

Aprikosen-aus-Frankreich-Confiture-de-vivre

Der Sirup für die Sommer-Brause enthält neben ganz vielen Aprikosen aus Frankreich, auch Kräuter der Garrigue. Einen Teil des Sirups verwende ich vor dem Einkochen dazu, Eiswürfel zu machen. Für weitere Eiswürfel mit Kräuter-Note und für das Auge, bereite ich sie mit Kräutern wie Lavendel, Basilikum, Thymian zu. 

Bonne dégustation! 

Sommer-Brause mit Aprikosen-Rosmarin-Sirup
ein herrliches Sommer-Getränk mit Aprikosen aus Frankreich
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Prep Time
35 min
Prep Time
35 min
für 20 Eiswürfel
  1. Zweige von Rosmarin, Thymian, Lavendel, Basilikum, Minze
  2. Wasser
für ca. 1 l Sirup
  1. 600 g Aprikosen aus Frankreich
  2. 400 g Birkenzucker
  3. 300 ml Wasser
  4. 4 Zweige Rosmarin
  5. 1 Zimtstange
  6. 1 Vanilleschote
für die Brause
  1. 5 Aprikosen aus Frankreich
  2. 150 g rote Johannisbeeren
  3. einige Zweige Rosmarin, Minze, Basilikum, Lavendel
  4. 1 l sehr kaltes Mineralwasser mit Sprudel
für die Eiswürfel
  1. Von den Kräutern kleine Blättchen abzupfen und in die Eiswürfelformen geben. Mit Wasser aufgießen und im Gefrierschrank zu Eis frieren lassen.
für den Sirup
  1. Die Aprikosen waschen, abtrocknen, halbieren und den Stein entfernen.
  2. Alle Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Je nach Größe der Aprikosen weich kochen, dann für ca. 10 min bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  3. Vom Herd nehmen und Rosmarin, Zimtstange und Vanilleschote entfernen, dann pürieren. Abkühlen lassen.
  4. Alles durch ein Sieb streichen und dann mit einem Trichter in eine Flasche abfüllen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
für 1 l Brause
  1. (Die Aprikosen und Johannisbeeren waschen und abtrocknen. Die Aprikosen vierteln, den Stein entfernen. Alles in eine Schüssel geben.
  2. Kleine Blättchen von den Kräutern zupfen.
  3. Jeweils 1-2 Eiswürfel aus den Formen nehmen und in ein Glas geben. Zwei Aprikosenviertel, einige Johannisbeeren, einige Blättchen Kräuter und den Sirup dazugeben. Mit Sprudelwasser aufgießen und erfrischen.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

FKK Urlaub in Frankreich – Domaine de la Sablière

FKK-Urlaub-in-Frankreich-Domaine-de-la-Sabliere

(enthält Werbung für FKK Urlaub in Frankreich

Die Cevennen begrüßen uns und wir kommen an unserer vorerst letzten Station an. Auf der Route zu den schönsten Plätzen für FKK Urlaub in Frankreich haben wir nun das FKK Feriendorf Domaine de la Sablière erreicht. Kaum eingecheckt, erwartet uns Madame Gaby, die Besitzerin, bereits mit einigen anderen im „Tourbus“ und wir bekommen eine Rundfahrt durch das Dorf. Sie ist auch die mütterliche Gastgeberin, die Regentin, die bestimmende Chefin und vor allem die liebenswürdigste Person, die uns unter ihre Fittiche nimmt wie ihre Kinder. Uns wird es in den kommenden Tagen an nichts fehlen, das sei schon gesagt.

Nicht, dass wir nicht laufen könnten, aber bei einer Größe von 62 ha, die sich an die Hänge der Cevennen schmiegen und am Fluss Cèze liegen, ist uns damit gedient. Die Juli-Hitze tut ihr Übriges dazu. 

Madame Gaby Cespedes hat Domaine de la Sablière 1975 zusammen mit ihrem Mann begonnen und über die Jahre vergrößert. Zeltplätze, komplett ausgestattete Zelte, Mobilheime und Chalets verteilen sich auf die verschiedenen Bereiche des Dorfes. Der  Ausblick auf die Cevennen hat etwas Beruhigendes, wir fühlen uns schon nach kurzer Zeit angekommen. 

Auf der Besichtigungs-Tour befahren wir die unterschiedlichen Bereiche. Wir wohnen in PINSON in einem Chalet, mit einer Terrasse, die eine wundervolle Aussicht auf die Schluchten der Cèze bietet und mit etwas Glück und klarer Sicht, bis zum Mont Ventoux in der Provence reicht. 

La Sablière gehört zur Gemeinde Saint-Privat-de-Champclos, im französischen Département Gard in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Kanton Rousson im Arrondissement Alès. Nachbargemeinden sind Barjac im Norden, Montclus im Osten, Méjannes-le-Clap im Südosten, Tharaux im Südwesten und Saint-Jean-de-Maruéjols-et-Avéjan im Westen.

FKK-Urlaub-in-Frankreich-Domaine-de-la-Sabliere-Ausblick-Cevennen

FKK-Urlaub-in-Frankreich-Domaine-de-la-Sabliere-Anlage

Gegebenheiten vor Ort – Anlage, Restaurants, Einkauf 

Anlage

Domaine de la Sablière erstreckt sich auf 4 Bereiche. Parken ist an allen Plätzen gestattet in der Zeit von 8-20 Uhr. Danach muss das Auto im Parkbereich vor dem Eingang abgestellt werden. 

PINSON liegt im oberen Teil und bietet einen herrlichen Blick in die Cevennen und die Schluchten. Verschiedenen Unterkünfte stehen zu Auswahl. Holzchalets, Mobilheime und ausgestattete Zelte, ebenso Campingstellplätze und Plätze für Wohnmobile oder Wohnwagen stehen zur Verfügung. Wir sind ganz happy mit unserem schönen Chalet, auch wegen der großen Terrasse, auf der neben zwei Liegen auch ein großer Tisch und ausreichend bequeme Stühle stehen.  

MESANGE liegt direkt am Fluss und hat einen sehr schönen Sandstrand. Auch hier gibt es Platz für Campingstellplätze, bezugsfertige Zelte,  Mobilheime und Chalets

FAUVETTE ist bei NaturliebhaberInnen besonders beliebt. Der Bereich liegt flussaufwärts und ist wild, ursprünglich und Natur pur. Sandstrände und kleine Felsbänke wechseln sich ab. Oberhalb liegt les OLIVIERS am Hang mit seinem Mobilheimen. 

Restaurants

Die Crêperie in der Eden Roc Bar ist sehr beliebt und auch wir essen hier frischen Salat und herzhafte Crêpes in sehr guter Qualität. Das Personal ist sehr liebenswürdig und zugewandt. Auf der Terrasse sitzt man schattig und mit Blick zu den Pools und in die Natur. Dieser Bereich ist mit seinen Schwimmbecken, Sauna, Minigolf-und Tennisplatz und den Ateliers für die Kurse das Zentrum von la Sablière

Auf dem Weg Richtung Fluss liegt im Bereich FAUVETTE die Snackbar Khunu, in der es auch Eis gibt. 

Im Restaurant Les Trois Arches im Bereich MESANGE essen wir eine super Pizza. Das Restaurant ist sehr großzügig, trotzdem ist es sinnvoll, hier für abends zu reservieren. 

Einkauf 

In MESANGE gibt es einen Supermarkt, der wirklich bestens ausgestattet ist. Täglich gibt es frisches Brot, sehr gute lokale Produkte wie Honig, Olivenöl und Käse und auch sonst kauft man hier alle wichtigen Waren des täglichen Bedarfs. 

FKK-Urlaub-in-Frankreich-Domaine-de-la-Sabliere-Anlage-Ausblick

Angebote vor Ort – Strände, Pools, Animation, Kinderbetreuung, Highlight

Strände

Die Bereiche MESANGE und FAUVETTE haben direkten Zugang zum Strand am Fluss. Da das gesamte Gelände privat ist, haben nur Gäste Zugang. Morgens, wenn die meisten Gäste noch schlafen, hat man das Ufer ganz für sich, um eine kleine Yogastunde zu machen oder im Fluss ein paar Bahnen zu ziehen. 

Pools

Zwei Schwimmbecken bieten reichlich Platz, um das kühle Nass zu Erleben, mit einem wunderschönen Ausblick. Genügend Liegen zum Sonnen sind ebenfalls vorhanden. In der Nebensaison ist eines der Becken überdacht und beheizt. Für Kinder gibt es ein kleines Spaßbecken unterhalb der beiden anderen Pools. 

Die Pools sind bewacht, zum einen, um sicherzustellen, dass nicht mit Bekleidung gebadet wird, zum anderen, dass keine Fotos gemacht werden. 

Animation

Eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten werden mehrmals wöchentlich angeboten. Volleyball, Tischtennis, Boule, Tennis und Badminton, Bogenschießen sowie regelmäßige Yoga-Klassen für alle Level bieten Abwechslung. In der Nebensaison werden geführte Wanderungen angeboten. 

Im Juli und August gibt es kostenlose Ateliers und Workshops für Erwachsene und Kinder. Besonders beliebt sind Seidenmalerei und Buchbinderei, Töpfern und die Kochkurse (gegen Unkostenbeitrag).  

Regelmäßig gibt es Musik-und Tanzveranstaltungen, über die man in der Eden Roc Bar erfährt oder an der Rezeption erfragt. Ein Begrüßungsumtrunk findet regelmäßig für allen neuen Gäste statt. 

Kinderbetreuung 

In der Hauptsaison gibt es Workshops für die 4-8 Jährigen vormittags und für die 8-12 Jährigem nachmittags. 

Highlight

Wer Glück hat, ist im Sommer zu der Zeit da, wenn Madame Gaby selbst ihre legendären Confiture-Ateliers abhält. Unsere Zeit ist begrenzt und so können wir nicht selbst Hand anlegen, aber ein riesiger Korb mit 12 Gläsern Confiture und Sirup steht in unserem Chalet zum Mitnehmen. Es ist mit großem Abstand die beste Confiture, die wir jemals gegessen haben. 

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Besonderheiten 

Madame Gaby ist für uns die Besonderheit von Domaine de la Sablière. Ihre warme, liebenswürdige Art macht sie zu einer außergewöhnlichen Gastgeberin. Offen erzählt sie uns über die Anfänge und wie gern sie das Anwesen mit ihrem, viel zu früh verstorbenen, Mann aufgebaut und weiterentwickelt hat. Er schaue von oben zu, sagt sie und ich muss mir dabei verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel wischen. Sie bewegt sich fast unsichtbar und zieht die Strippen im Hintergrund und doch ist es überall spürbar. Als sie durch die Rezeption erfährt, dass wir Ausflüge planen, liegen am Abend zwei Strohhüte als Hitzeschutz im Chalet bereit. Frisches Obst gibt es dazu und als es schwül wird und die Mücken kommen, finden wir Lavendelöl auf dem Tisch. Zur Abfahrt bekommen wir noch von ihrem Lieblingswein. 

La Sablière ist Natur pur und die einmalige Lage des privaten Geländes mit terrassenähnlicher Struktur ist besonders. Der private Zugang zur Cèze mit den feinen Sandstränden und die Ruhe und Abgeschiedenheit bieten allergrößten Erholungswert. 

Aufgrund der Lage und der Größe gibt es in der Hauptsaison einen kostenlosen Shuttlebus, der zwischen allen Bereichen verkehrt. 

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Ausflüge in die Umgebung 

Der nächstgelegene Ort Barjac ist bekannt für seine Flohmärkte, die zu Ostern und am 15. August stattfinden. Der Ort ist in der Nebensaison verschlafen, ein kleiner Rundgang lohnt sich aber. 

Zur Caverne de Pont d’Arc sind es nur knapp 20 km, die Ufer der Ardèche nur 15 km. In 45 min ist man im hübschen Städtchen Uzès und zum Pont du Gard ist man 1 h unterwegs. 

Wir lassen uns treiben und von der Landschaft in ihren Bann ziehen. Anfang Juli ist noch vergleichsweise wenig im Hinterland los, abgesehen von den touristischen Hot Spots an der Ardèche. Eine App zum wilden Schwimmen zeigt uns einige interessante Plätze und die sind tatsächlich einsam und ohne Menschen.

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Regeln für FKK – wo darf ich nackt sein und wo nicht 

Fest verankert ist das Bestreben, den Naturismus und FKK zu pflegen. Ein Informationsblatt gibt Auskunft, dass im gesamten Feriendorf Domaine de la Sablière,  FKK geboten ist, wenn es das Wetter zulässt. FKK ist somit überall nicht nur gestattet, sondern es wird aktiv gepflegt und in der Hausordnung beschrieben, die jeder Gast bekommt. 

für wen geeignet 

Natur, Natur, Natur und Ruhe – wem das gefällt, wird hier sein Paradies finden. Wandern, Kajak fahren oder Schwimmen, das klare Wasser der Cèze und den Ausblick auf die Weite der Cevennen genießen, egal, ob allein oder in Familie, hier ist das möglich. 

 

Kontakt

DOMAINE DE LA SABLIÈRE
St Privat de Champclos
30430 Barjac

+33 (0)4 66 24 51 16
+33 (0)4 66 24 58 69

contact@villagesabliere.com

www.villagesabliere.com

©alle Fotos Sandy und Steffen Neumann