Ricotta-Tarte mit Erdbeeren und Himbeeren und ein analoges Wochenende

Ich brauchte dringend eine Auszeit, mit weg vom Schreibtisch, von Arbeitsgedanken und auch vom Internet – Über die letzten Tage  waren wir großteils Offline, in vielerlei Hinsicht. Eine überaus anstrengende Woche hatte ein (unverhofft) sehr erfolgreiches Ende gefunden, der Wetterbericht mehr als Frühling verkündet und der „Familienzuwachs“ wollte sein Plätzchen bekommen,

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Pink Lady – Chocolate – Cakes zum Feiertag

Während unseres Freitag-Abend-Ausflugs in Folge meines 3. Platzes beim Cookbook of Colors, ging ich so gedanklich die kommende Woche durch und sagte so zu meinem Mann: „Nächste Woche ist der 8., da ist Frauentag.“ Nicht, dass ich ihn besonders an diesen Tag erinnern wollte, so Feiertagskram geht uns ab, mit einer Ausnahme, der Hochzeitstag.

Ein langgezogenes „Oh, nee“ war die Antwort, gefolgt von: „Machen wir das nicht mit Muttertag?“ – Nein, machen wir nicht, da ich keine Mutter bin. Wir machen das mit dem Muttertag, allerdings für meine Schwiegermutter und meine Großmutter.

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Heidelbeer – Gugelhupfe und Küsse

Am Dienstag gibt’s ihn mal wieder. Den schmalzig-schnulzigen, zuckergusstriefenden, in allen Rosafarbtönen gemalten Valentinstag. Päckchen mit schnell zusammengeklaubten Supermarkt-Pralinen, sündhaft überteuerte „rote-Rosen-Sträuße“ und so weiter und so fort. Nein, ich bin nicht unromatisch, ganz im Gegenteil! Ich liebe alles, was hübsch und mit Hingabe zurecht gemacht ist und einem ein gerührtes Tränchen hervorlockt.

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über die Kunst des Aufhebens

Nun erstrahlt mein geliebter Blog in neuem Kleide! Ich feue mich und bin ganz wild, meine vielen Gedanken hier unter zu bringen. Und da haben wir auch schon den Bezug: neues Kleid, etwas unter bringen – Aufheben eben. Ich bin eine Künstlerin im Aufheben. Was hat das mit Essen zu tun? Viel, sehr viel sogar – eine hohe Korrelation mit praktischer Signifikanz 🙂

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warm und kalt – Tarte Tatin mit Vanilleeis

So, nach dem grand malheur mit der kaputten Tarteform, wurde doch noch alles gut – es gab Tarte Tatin!

Zur Entstehung der Tarte Tatin gibt es ganz unterschiedliche Legenden. Das ist die wohl romantischste:

In einem kleinen Dorf in Frankreich, Lamotte-Beuvron, lebten im 19. Jahrhundert zwei Schwestern, Francoise und Stephanie Tatin. Die beiden bewirtschafteten ein Hotel mit einem kleinen Café. Ihr Apfelkuchen war wohl mit Abstand der beste im ganzen Umkreis. Stephanie, die jüngere Schwester, war in den Sohn des Dorflehrers verliebt. Sie beobachtete ihn, wenn er zu Besuch im Café war.

Eines Tages überraschte er sie in der Küche mit einem Blumenstrauß. Stephanie war so aufgeregt, dass sie vor Schreck den Apfelkuchen runter warf. Und zwar auf die Apfelseite. Daraufhin hat sie ihn ganz schnell mit den Äpfeln nach unten wieder in die Form gelegt, mit frischem Teig bedeckt und noch einmal gebacken. Die karamellisierten Äpfel überzeugten alle Gäste und sie wollten mehr. Von da an bereiteten die Tatin – Schwestern ihre Tarte nur noch kopfüber zu und man nannte sie Tarte Tatin.

Bei uns gab‘ s die Tarte mit homemade Vanilleis.

Und für alle Interessierten, hier auch wieder das Rezept: