Ofenhühnchen mit Kräuterkruste

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Seit Einführung der Confinement sind schon fast zwei Wochen ins Land gegangen. Am vergangenen Montag gab es weitere Veränderungen. Nun wurden auch die meisten offenen Märkte beschlossen. Das trifft wirklich alle ins Mark. Frankreich, das bekannt ist für seine reichhaltigen, mit köstlichen Produkten überbordenden Märkte, stolzen Produzentinnen und nicht zuletzt einer Kultur des Einkaufs auf dem Markt an sich, wird gerade vorübergehend! ärmer an einer Institution.

Wie wir alle trotzdem füreinander sorgen, mit welchen Aktionen die gehobene Gastronomie gerade die Mitarbeitenden der Intensivpflge in Krankenhäusern unterstützt ist hier zu lesen, dazu serviere ich ein Ofenhühnchen mit Kräuterkruste

Solidarität in der Corona Krise 

Die Region Okzitanien hat eine Initiative ins Leben gerufen – die Solidarité Occitanie Alimentation  

Lokale Produzentinnen können sich auf der Webseite anmelden und hinterlegen dort ihre Kontakte. Kundinnen, die von einer Belieferung mit Lebensmitteln Gebrauch machen wollen, können über die Lokalisierung ihres Wohnorts sehen, welche Produzentinnen in der Nähe sind. Dann kann Kontakt aufgenommen werden, die Bestellung wird ausgelöst und die Waren werden direkt an die Haustür geliefert. 

Occitanie-Solidarite-Corona-producteurs

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Das ist eine wunderbare Möglichkeit, gute Lebensmittel einzukaufen. Der Frühling ist in vollem Gang und Spargel, Petit Pois, Fêve-Bohnen und die ersten Gariguette-Erdbeeren würden jetzt die Marktstände mit ihren Farben erstrahlen lassen. Geflügel und Fleisch von den örtlichen Anbietern sind sowieso um ein Vielfaches besser. Und was wäre Frankreich ohne Wein??? Auch Winzerinnen liefern ihre Weine direkt nach Hause. 

Die Ausgangssperre Confinement aktuell

Der Bewegungsradius wurde nochmals eingeschränkt – 1 km um Haus oder Wohnung, für 1 Stunde am Tag, ausschließlich mit denjenigen, die im selben Haushalt leben. Wir füllen weiterhin jedes Mal ein Papier aus, mittlerweile mit genauer Uhrzeit und dann ab an die frische Luft. Auch hier gibt es Hilfe 😉 damit man auf der sicheren Seite ist, wie weit man gehen darf. 

Das hört sich bestimmt für manchen sehr schräg an, mich machen die Regeln der Confinement ruhig und gelassen. Und offensichtlich auch die Bewohnerinnen unseres Dorfes. 

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Auch die Aktion der französischen Köchinnen geht weiter.

Les Chefs avec les Soignants 

Immer mehr Restaurants beteiligen sich und liefern Essen in Krankenhäuser, um den Heldinnen dieser Tage etwas Gutes zu tun. 

Unser Freund Christophe Comes, der in Perpignan das Restaurant La Galinette betreibt und mit seinem Garten L’Hort seinen gesamten Bedarf an Obst und Gemüse selbst anbaut, hat vor wenigen Tagen einen süßen Gruß auf die Beatmungsstation eines örtlichen Krankenhauses geliefert. Das berührt mich!

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Ein gutes Essen ist gerade jetzt auf vielen Ebenen nährend. Unser Ofenhühnchen mit Kräuterkruste ist sehr leicht gemacht, es braucht nicht viel Drumherum und wärmt Herz und Bauch.

Das Huhn brutzelt auf einem Bett aus roten Zwiebeln und wird gegen Ende der Garzeit mit einer Kräuterkruste aus Rosmarin, Thymian, Brotbröseln, Chilischote, Knoblauch und geräucherten Mandeln bestrichen.

Passt gut auf euch auf! Prenez soin de vous! 

Ofenhühnchen mit Kräuterkruste
Serves 4
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Prep Time
25 min
Prep Time
25 min
Ingredients
  1. 1 Hühnchen ca. 2kg, küchenfertig
  2. Salz
  3. Olivenöl
  4. 7 rote Zwiebeln, geschält, halbiert oder geviertelt
für die Kräuerkruste
  1. 100 g Brotbrösel aus altbackenem Brot
  2. 2 Knoblauchzehen, geschält
  3. Blättchen von 1 Zweig Rosmarin
  4. Blättchen von 2 Zweigen Thymian
  5. 3 cm Chilischote, grob gehackt
  6. 80 g Basilikumblätter
  7. 60 g geräucherte Mandeln, alternativ ungeräuchert
  8. Olivenöl
Instructions
  1. Die roten Zwiebeln mit Olivenöl in eine Auflaufform geben. Den Ofen auf 200 Grad Celsius, Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Huhn zerteilen. Von allen Seiten mit Salz einreiben. In die Form geben, etwas Olivenöl darüber geben.
  3. Für 45 min backen.
  4. Alle Zutaten für die Kruste im Mixer zerkleinern und vermengen. Dann das Huhn damit bestreichen und bei 250 Grad Celsius mit Grillfunktion ca. 15 min backen. Vorsicht! Unbedingt dabei beobachten, womöglich braucht die Kruste nicht so lange. Dann die Zeit anpassen.
  5. Vorsichtig aus dem Ofen nehmen und servieren.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

Moules-frites

Ein gutes Essen kann Trost spenden. Für mich war das als Kind die Rote Grütze meiner Urgroßmutter. Spätestens wenn die Vanille-Soße im Topf gerührt wurde und ich meinen Zeigefinger eine kleine Bahn ziehen lassen durfte, war alles schon viel besser und tat nicht mehr so weh. Das Soulfood der heutigen Tage, das Herz und Bauch nährt, sind für uns z.B. Moules-frites. Ein Klassiker, der hier im Süden, nah am Mittelmeer, auf keiner Bistro-Karte fehlt. Für die Variante hier habe ich eine Yuzu-Mayonnaise und einen Ketchup mit Piment d’Espelette vorbereitet.

Seit Montag haben wir in Frankreich die confinement, die Ausgangssperre. Unser sowieso schon ruhiges Dorf ist noch ruhiger. Die Gendarmerie patrouilliert regelmäßig und über den Dorffunk mit all seinen Lautsprechern werden wir informiert, ob Markt stattfindet, was angeboten wird und sonstige wichtige Neuigkeiten. Wenn wir einkaufen wollen, muss das am nächstmöglichen Punkt sein, mit dem Auto irgendwo hinfahren, ist passé. Es finden Kontrollen der Attestation de Déplacement dérogatoire statt, die uns erlaubt, Einkäufe zu tätigen, zum Arzt zu gehen, zur Apotheke, zur Arbeit oder sich allein, im Umfeld des Hauses sportlich zu betätigen oder den Hund Gassi zu führen. Ich gestehe, ich bin ganz froh, dass Nachbars Hund sowieso schon immer sehr gern mit mir spazieren geht, das macht er jetzt auch…

Ich bin im Osten Deutschlands geboren und aufgewachsen und die Freiheit zu haben, mich grundsätzlich überallhin zu begeben, wohin ich möchte, ist mir ein so wichtiges Gut. Und trotzdem fällt es mir überhaupt nicht schwer, mich an die Ausgangsperre zu halten, einfach weil es die einzige Möglichkeit ist, im Moment gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir bekommen durch die Französische Regierung per SMS auf das Mobiltelefon täglich Erinnerungen, uns an die confinement zu halten und soweit ich das für unser Dorf einschätzen kann, wird sich daran gehalten. Gut so! 

Unsere Nachbarschaft, in der normalerweise täglich gemeinsam palavert wird, ein Apéritif  zum guten Ton gehört und reichlich bises verteilt werden, achtet aufeinander und hält Abstand. Wir klopfen ans Fenster und fragen nach, ob es allen gut geht, etwas gebraucht wird oder einfach nur, um sich zu sagen, dass wir das gemeinsam überstehen. Unser Nachbar Pierre ruft von Weitem, ob wir auch immer alles verstehen, was an Informationen verteilt wird, wir die Attestation ausgedruckt haben und dass es doch prächtig ist, dass wir jetzt hier sind und nicht in der Großstadt. 

Die Besitzer der Superette wischen nach jedem Kundenkontakt den Türknauf ab und achten darauf, dass nur wenige Kunden gleichzeitig einkaufen. 

Das Postamt hat geschlossen, Briefe und Pakete, die man aufgeben will, frankiert man online, legt sie in den eigenen Briefkasten und die Post nimmt sie dann mit. 

Unsere Arbeit mit Kunden in Deutschland funktioniert im Moment recht unkompliziert über Video und Telefon. Am und um das Haus gibt es immer etwas zu tun. Dazu habe ich Eschen-Champagner angesetzt, Ingwer Hefe und Fruchtkefirs, um uns Getränke zuzubereiten. Der Gatte hat mir für’s Erste einen kleinen Webrahmen gebaut, bevor ich zum größeren Modell wechseln will. Die Natur geht ihren Weg, es erfüllt mich mit einem warmen Gefühl von Sicherheit in der Unsicherheit.

Für die Moules-frites in diesem Rezept braucht es gar nicht viel. Mayonnaise und Ketchup sind hausgemacht, der Sud für die Muscheln benötigt lediglich Weißwein, Wasser, Rosmarin, Thymian, Schalotten und ein wenig Salz. Die Frites schneide ich aus Kartoffeln, das ist meditativ, zumindest für mich, die immer Schwierigkeiten hat, etwas in gleich große Stücke zu schneiden. Gebacken werden sie im Ofen, da ich keine Friteuse besitze (und brauche).

Mayonnaise und Ketchup bekommen einen Twist mit Yuzu Saft und Piment d’Espelette. 

Moules-frites
Serves 4
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Prep Time
1 hr
Cook Time
45 min
Prep Time
1 hr
Cook Time
45 min
für die Muscheln
  1. 4 kg Miesmuscheln, küchenfertig
für den Sud
  1. 500 ml trockener Weißwein
  2. 500 ml Wasser
  3. 2 Schalotten, geschält, halbiert und in Streifen geschnitten
  4. 2 Knoblauchzehen, geschält, grob zerdrückt
  5. 2 Zweige Rosmarin
  6. 2 Zweige Thymian
  7. etwas Meersalz
für die Frites
  1. 1 kg Kartoffeln, festkochend
  2. 3 EL Pflanzenöl
  3. 2 EL Reismehl
  4. Salz
für den Ketchup
  1. 1 Dose stückige Tomaten
  2. 3 EL Tomatenmark
  3. 100 ml Cola
  4. 2 EL milden Weinessig
  5. Salz
  6. Piment d'Espelette
für die Mayonnaise
  1. 1 Eigelb
  2. Olivenöl
  3. 4 EL Yuzu-Saft
  4. Salz
  5. Pfeffer
Instructions
  1. Die Zutaten für den Sud in einen großen Topf geben, alles aufkochen lassen, dann beiseite stellen.
  2. Für den Ketchup stückige Tomaten, Tomatenmark, Cola und Weinessig in einem Topf zum Köcheln bringen und bei kleiner Hitze auf die Hälfte einkochen. Mit Salz und Piment d'Espelette abschmecken und abkühlen lassen.
  3. Für die Mayonnaise das Eigelb in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Mixer für ca. 5 min aufschlagen, dann tropfenweise Öl dazu geben. Bei hoher Geschwindigkeit weiter aufschlagen, damit sich Öl und Ei verbinden können. Yuzu-Saft dazu geben und aufschlagen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Frites vorbereiten. Dafür die Kartoffeln schälen, in 1 cm dicke Stifte schneiden und gut unter kaltem Wasser abspülen. Das entfernt die Stärke, die sonst die Frites schlabberig werden lässt.
  5. Dann die Frites mit kochendem Wasser übergießen und 10 min einweichen.
  6. Den Ofen und Backblech auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Frites mit Küchenpaier abtrocknen und mit der Mischung aus Reismehl, Öl und Salz vermischen. Auf das Backblech geben und für 30-35 min backen.
  7. In der Zwischenzeit die Muscheln in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Vorsicht, nicht bei zu hoher Temperatur, sonst gerinnt das Eiweiß. Die Muscheln sind gar, wenn die Schalen geöffnet sind.
  8. Die Muscheln in Schalen anrichten, Frites dazu geben und mit Ketchup und Mayonnaise servieren.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

kulinarische Botschafterin der französischen Region Okzitanien auf der Frankfurter Buchmesse

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Okzitanien

Die Region Okzitanien im Süden von Frankreich ist unsere zweite Heimat geworden. Seit vielen Jahren bereisen wir die Region und seit letztem Jahr sind wir ebenso sesshaft geworden. 

Frankfurter Buchmesse

Nun steht die Frankfurter Buchmesse ins Haus und die Region Okzitanien, Französisch Occitanie, ist der Ehrengast von Frankreich für einige Tage. Die Großregion im Süden von Frankreich umfasst die ehemaligen Regionen Languedoc-Roussillon und Midi-Pyrenées. Auf der Frankfurter Buchmesse stellt sich die Region vor, namhafte Autoren werden aus ihren Büchern lesen, Interessierte erfahren über Tourismus und können sich einen Vorgeschmack und Lust holen, selbst diese wundervolle Region zu entdecken. 

die okzitanische Küche

So abwechslungsreich und breitgefächert wie die unterschiedlichen Départements ist auch die Kultur und natürlich die Küche. Wollte man die Vielfalt präsentieren, über Wochen könnte man täglich essen und trinken und trotzdem bleibe noch reichlich zum Entdecken.

Die okzitanische Küche in ein paar Worten zu beschreiben, ist fast unmöglich. Die Region ist groß und divers, reicht sie doch von den Pyrenäen bis zu den Alpen und vom Zentral-Massiv bis zur Küste des Mittelmeers. Die Küche ist reichhaltig und kontrastreich wie die Landstriche, in denen sie beheimatet ist. Man kostet das Salz des Meers in Austern, Anchovis und Sardinen, lässt alle Sinne von frischestem Gemüse und dem hübschesten Obst verführen, stärkt sich mit Charcuterie und deftigen Gerichten wie Cassoulet und Daube und genießt dazu feinste Weine von herausragender Qualität. So unterschiedlich und nuancenreich wie die alte okzitanische Sprache, sind die Produkte der Gebiete. Was Rezepte, Produkte und Produzenten eint, ist ihre Klarheit und Einfachheit, in der wahrer Geschmack im Vordergrund steht und der getragen ist von Stolz, Liebe und Dankbarkeit gegenüber der Natur und ihren Schätzen. 

>>Einen kleinen Einblick gebe ich während zwei Kochdemonstrationen am Mittwoch und Donnerstag<<

Mittwoch: 16. Oktober, 12:00 Uhr, Gourmet Gallery

„Le Panier d’OC“

ist ein Gang über einen okzitanischen Wochenmarkt, bei dem man sich aus der Fülle des Angebots bedient und im Anschluss ein schmackhaftes Mittagessen, ein déjeuner, zubereitet. Die rosa Linsen aus dem Gers kommen in einem Salat zusammen mit jahreszeitlich passendem Gemüse. Die Rübchen Navets de Pardailhan aus der Region um Saint Chinian bringen erdig-süßliche Aromen mit, die Esskastanien aus dem Naturpark Haut Languedoc sind nahrhaft und halfen schon den Katharern über karge Zeiten. Die geräucherte Entenbrust ist kräftig-deftig und präsentiert die bodenständige Küche der Region Sud-Ouest hervorragend, die Steinpilze aus dem Département Lozère vervollständigen dieses herbstliche Gericht.

verwendete Produkte: 

  • Lentilles Rosana aus dem Gers 
  • Magret de Canard fumé aus Toulouse 
  • Esskastanien aus dem Naturpark Haut Languedoc der Ferme de Dausse 
  • Steinpilze aus Lozère
  • Essig von Abies Lagrimus aus den Pyrenäen
  • Olivenöl aus Bize Minervois von L’Oulibo
  • Fleur de Sol aus Aigues Mortes 

Aperitif-Les-Plaisirs-Champetres

Donnerstag, 17. Oktober, 17:00 Uhr, Gourmet Gallery 

„Les plaisirs champêtres“

warten mit einem Apéritif dînatoire auf. Ungezwungen kommt man zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen und erfreut sich an guter Charcuterie, mit Schinken und Saucisson aus Lacaune, hausgemachter Oliven-Tapenade und kleinen Appetithäppchen in Form von Mini-Tartelettes mit Rotwein-Zwiebeln. Fehlen dürfen keinesfalls frische Austern aus dem Étang de Bouzigues und Oliven. Ein Apéritif ist eine wunderbare Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam essen verbindet, erfreut, lässt Freundschaften entstehen und überwindet Grenzen. 

verwendete Produkte:

  • Charcuterie aus Lacaune und Toulouse 
  • Tapenade aus schwarzen Oliven von L’Oulibo und Anchovis der Famille Roque aus Collioure 
  • Kastanienmehl und Confiture aus dem Naturpark Haut Languedoc der Ferme de Dausse
  • Zwiebeln aus den Cevennen 
  • Austern aus Bouziques 
  • Rotwein und Vin doux naturel von Gérard Bertrand aus Narbonne
  • Honig aus den Cevennen 

Rezepte aus Okzitanien 

Le panier d’ÒC
Serves 4
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Prep Time
35 min
Cook Time
45 min
Total Time
1 hr 20 min
Prep Time
35 min
Cook Time
45 min
Total Time
1 hr 20 min
Ingredients
  1. 400 g rosa Linsen, lentilles rosana
  2. 300 g Navets de Pardailhan, alternativ Rübchen
  3. 200 g Maronen oder Esskastanien, vorgegart
  4. 200 g Steinpilze
  5. 150 g geräucherte Entenbrust in Scheiben
  6. 1 Bund Frühlingszwiebeln
  7. 1 Bund Blattpetersilie
  8. Fleur de Sel, Pfeffer
  9. Olivenöl
  10. 3 EL Butter
  11. Essig von Abies Lagrimus
Instructions
  1. Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser und wenig Salz aufkochen und bei mittlerer Hitze für 15-20 min köcheln lassen. Dann abgießen und in eine Schüssel geben.
  2. Die Navets putzen, in feine Scheiben schneiden und in Salzwasser blanchieren. Dann abgießen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in Scheiben oder Stücke schneiden und ohne Fett in einer Pfanne Farbe nehmen lassen. Dann bei geringer Hitze mit 1 EL Butter für ca. 10 min garen.
  4. Nun die Navets in einer Pfanne in 2 EL Butter und etwas Olivenöl leicht Farbe nehmen lassen. Die Esskastanien dazugeben und alles für ca. 10 min garen. Beiseite stellen.
  5. Die Linsen mit Fleur de Sel, Pfeffer und Essig abschmecken. Blattpetersilie und Frühlingszwiebeln waschen, abtrocknen und grob hacken.
  6. Die Linsen mit Navets, Esskastanien und Steinpilzen vorsichtig vermengen. Blattpetersilie und Frühlungszwiebeln dazu geben. Nochmals abschmecken.
  7. Auf einer Platte anrichten. Die Scheiben der geräucherten Entenbrust darauf geben.
  8. Mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.
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Les plaisirs champêtres
Serves 4
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Prep Time
45 min
Cook Time
2 hr 50 min
Total Time
3 hr 15 min
Prep Time
45 min
Cook Time
2 hr 50 min
Total Time
3 hr 15 min
für die Charcuterie
  1. 250 g Saucisson de Lacaune
  2. 250 g Saucisse de Lacaune
  3. 250 g Jambon de Lacaune
  4. 250 g Magret de Canard sèché
für die Austern
  1. 12 Austern
  2. 1 Schalotte, geschält und fein gehackt
  3. Essig von Abies Lagrimus aus den Pyrenäen
für die Tapenade
  1. 200 g schwarze Lucques du Languedoc ohne Stein
  2. 6 Anchovis
  3. 30 g Kapern
  4. 2 Knoblauchzehen
  5. Olivenöl
  6. Fleur de Sel
  7. Pfeffer
für die Rotweinzwiebeln
  1. 200 g Zwiebeln
  2. 3 EL Honig
  3. 200 ml Vin doux naturel
  4. 300 ml Rotwein trocken
  5. Fleur de Sel
  6. Pfeffer
  7. 1 Zweige Rosmarin
  8. 2 Zweige Thymian
für die Charcuterie
  1. Die Wurst in sehr feine Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten.
für die Austern
  1. Mit einem Austernmesser vorsichtig öffnen und auf einer Platte anrichten.
  2. Die Schalotte sehr fein hacken und mit dem Essig verrühren. Zu den Austern reichen.
für die Tapenade
  1. Die Oliven, den Knoblauch, die Anchovis und die Kapern grob hacken. Dann in einem Mörser in die gewünschte Feinheit Mörsern. Mit Olivenöl, wenig Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken.
  2. In einer Schale servieren.
für die Rotweinzwiebeln
  1. Die Zwiebeln schälen und vierteln. In einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Honig dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Vin doux naturel und Rotwein ablöschen. Rosmarin und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze für ca. 20-25 min köcheln lassen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken. In eine Schale füllen, die Rosmarin und Thymian Zweige entfernen und servieren.
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/

La Sainte Tartine – Kreuzkümmel-Fladenbrot mit Ringelbete-Meerrettich-Aufstrich und Melonenrettich

Tartine-Rezept-Frankreich-französische-Küche

Aujourd’hui c’est la Sainte Tartine! Was, wie jetzt? 

Eine kleine Vorgeschichte… Unsere Nachbarin Laurence ist eine Meisterin des apéritif dînatoire. Ihre Häppchen sind köstlich und sie wird nicht müde, sich immer wieder etwas Neues auszudenken. Niemals fehlen ihre Tartines. Brotscheiben werden mit Tapenaden bestrichen, Käse und Feigenconfiture kommen zusammen oder Schinken und Honigsenf. Die Tartine, was im Deutschen so schnöde als belegtes Brot daherkommt, hat seit 3 Jahren einen Feiertag!

La Sainte Tartine! 

Bereits seit 1596 gibt es die Tartine, als einfaches, jedem zugängliches, kulinarisches Kleinod. Ein belegtes Brot, mit den Händen gegessen, als Kind heiß geliebt – so der Hintergrund. Ein Fest rund um die Tartine zu feiern, hat mehrere Gründe. Das Handwerk soll Beachtung finden und unterstützt und geehrt werden. Der Bäcker, der ein gutes Brot backt, ein Metzger, der Charcuterie herstellt, Der Bauer, der die Milch seiner Tiere zu Käse reifen lässt, Gemüse, das zu einem Belag auf die Tartine kommt. 

Was mit einem einfachen Butterbrot begann, hat sich über die Jahrhunderte entwickelt. Und ist es nicht wunderbar, wie vielfältig und immer wieder neu sich das bescheidene kleine Brot, erfinden kann? 

Seit nunmehr 3 Jahren feiert Frankreich la Sainte Tartine. Die diesjährige Ausgabe wird heute groß in Montpellier gefeiert. Das Team einer kleinen Manufaktur für Brotaufstriche – Rue Traversette – inszeniert diesen Tag und in der Halle Tropisme de Montpellier treffen sich heute Köchinnen und Köche, Produzenten und natürlich Genießerinnen und Genießer, um die Tartine-Kreationen zu probieren.

La baguette – mère de la tartine 

Das Baguette als die Mutter aller belegten Brote wird somit auch gefeiert. Doch auch alle anderen Brote dürfen gefeiert werden 😉 

Das Kreuzkümmel-Fladenbrot ist ein klassisches Hefebrot, der Teig darf sehr lange gehen und bekommt durch den Kreuzkümmel eine schöne würzige Note. Obendrauf kommt Schwarzkümmel. 

Kreuzkümmel-Fladenbrot-Sainte-Tartine

Die Tartinade, besteht aus Ringelbete, die gebacken und mit Saurer Sahne und frisch geriebenem Meerrettich zu einem Aufstrich verarbeitet wird. Der rohe Melonenrettich kommt als Farbtupfer obendrauf. 

C’est tout! Bon appétit! Und ab in die Küche!

Kreuzkümmel-Fladenbrot mit Ringelbete-Meerrettich-Aufstrich und Melonenrettich

für den Ringelbete-Meerrettich-Aufstrich – für ca. 200 g 

Den Aufstrich am besten einen Tag vorher vorbereiten und durchziehen lassen.

3 kleine Ringelbeten

150 g Saure Sahne

geriebener Meerrettich – Menge orientiert sich am Wunsch nach Schärfe

Salz  

1 Melonenrettich 

einige Blätter glatte Petersilie 

1/2 rote Zwiebel

Die Bete jeweils einzeln in Alufolie verpacken. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen und die Bete für ca. 1 h backen. Vorsichtig aus der Folie nehmen und komplett abkühlen lassen. Die Saure Sahne und die Bete pürieren. Den Meerrettich reiben. Sowohl Mit Meerrettich als auch Salz abschmecken. Entweder gleich verwenden, am besten aber etwas durchziehen lassen. 

für das Kreuzkümmel-Fladenbrot – für 2 Brote ca. 25 cm Durchmesser 
700 g Weizenmehl Typ 550
1 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
300 ml lauwarmes Wasser
6 EL Olivenöl
2 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel für den Teig
2 TL Schwarzkümmel zum Bestreuen

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde geben. Nur leicht mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Abdecken und 20 min gehen lassen. 

Salz, Öl und Kreuzkümmel zum Teig geben und alles kräftig verkneten. Abdecken und für 1 h gehen lassen. 

Den Teig kurz durchkneten, zu zwei runden Teiglingen formen, dann zwei Fladenbrote ausrollen. Backpapier auf zwei Backblechen auslegen und die Teiglinge ausrollen. Für weitere 30 min gehen lassen. 

Den Ofen auf 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Ein feuerfestes Gefäß mit einem halben Liter kochendem Wasser auf den Ofenboden stellen. 

Nun mit den Fingern kleine Mulden in den Teig stechen. Mit etwas Öl bestreichen und den Schwarzkümmel darüber streuen. In den Ofen schieben und backen. Nach 5 Minuten die Temperatur um 20 Grad reduzieren und die Brote für 20 min backen.

Anrichten 

Das Brot aufschneiden und jeweils mit dem Aufstrich bestreichen. Den Melonenrettich schälen und in feine Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel in feine Scheiben schneiden. Diese auf den Tartines platzieren. Mit einigen Blättern glatter Petersilie garnieren. 

 

 

Hühnchen in Weißwein-Crème-Sauce mit Roquefort, Champignons und Reis aus der Camargue

Hühnchen-in-Weißwein-Creme-Sauce-mit-Champignons

(der Beitrag enthält Werbung) Es herbstet kräftig und auch wenn wir dieses Jahr reichlich mit später Sonne beschenkt werden, ist es Zeit für wärmende Gerichte. Die Cocotte auf dem Gas ist gefüllt mit einem formidablen Hühnchen, das mit seinem Gütesiegel Label Rouge von bester Qualität zeugt, und möchte eine Liaison mit der Weißwein-Crème-Sauce mit Roquefort und Champignons eingehen. Die vergangene Reise durch die Provence und in die Camargue brachte neben eindrücklichen Erfahrungen auch ein ordentliches Paket Riz de Camargue ein, der das Gericht komplettiert. 

Camargue-Felder-Reis-Riz-de-Camargue

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Riz de Camargue IGP

Wir treffen Marc Bermond auf seinem Anwesen Les Montilles de Capette. Freundlich, zugänglich und stolz ist er, ein Gardian auch, der neben dem Reis Pferde und Stiere züchtet, ohne die die Camargue nicht die Camargue wäre. Mit dem Geländewagen geht es durch die Reisfelder. Es ist Ende September und die Ernte steht kurz bevor. Das Wetter hat es über das Jahr gut gemeint. Der Reis wird zwischen April und Mai gesät und gegen Ende September geerntet, abhängig von der Sorte. Neben dem bekannten roten Riz de Camargue, baut Marc auch braunen und schwarzen Naturreis an. Alles in Bio-Qualität, wobei er selbst das nicht für so entscheidend hält. Eine Selbstverständlichkeit ist es, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Wie er es sagt, lässt keinen Zweifel zu und wahrscheinlich würde es auch der Stolz und die Verbundenheit zu seinem Landstrich verbieten. Die Camargue ist nicht die Provence, auch wenn sie zum Département Bouche-du-Rhône gehört.

Riz-de-Camargue-Marc-Bermond-Bio-Reis

Riz-de-Camargue-le-vrai-du-gout

Die Rhône ist es aber, die die Kanalsysteme zur Bewässerung der Reisfelder speist und dafür sorgt, dass der Reis les pieds dans l’eau et la tête au soleil hat – also die Füße im Wasser und den Kopf in der Sonne. Eine Herausforderung ist die Arbeit. Wasserstand und Temperatur wollen kontrolliert werden, um den Reis optimal wachsen zu lassen. Ohne das Süßwasser der Rhône würde die Camargue eine Salzwüste sein. Und das wissen sie hier, auch Marc betont das. Aber bei allem Fachsimpeln, Marc will zurück zum Thema Essen – was sonst. Henri IV soll bereits im 16. Jahrhundert seine Untergebenen aufgefordert haben, einen Reis in höchster Qualität anzubauen. Zu seinem Poulet am Wochenende wollte er eine wohlschmeckende Beilage. Dann war es eine ganze Weile sehr ruhig um den Reis, bevor Anfang der 1940er Jahre der Anbau wiederbelebt wurde. Wir sitzen kurze Zeit später zu Tisch bei Reis und Fleisch und was die Camargue so hergibt und erleben eine Gastfreundschaft der besonderen Art.

Der Reis der Camargue trägt die geschützte geografische Herkunftsbezeichnung IGP – L’indication géographique protégée. Nur Wenigen ist tatsächlich bekannt, dass in Frankreich Reis angebaut wird und das in so hervorragender Qualität. Besonders der rote Reis, der seine Farbe dem tonreichen Boden verdankt, ist Kennern ein Begriff. Die Kochzeit ist etwas länger, der Geschmack und die Aromen sind unvergleichlich – kräftig, nussig, warm-erdig duftend – genau passend zum Hühnchen in Weißwein-Crème-Sauce mit Roquefort und Champignons.

Hühnchen-label-rouge-gütesiegel-le-vrai-du-gout

Hühnchen-le-vrai-du-gout-Rezept

Geflügel mit Gütesiegel – Label Rouge 

Geflügel, das das Gütesiegel Label Rouge trägt, stammt aus Freilandhaltung. Die Bauern unterliegen in ihrer Arbeit strengen Kontrollen und müssen die Richtlinien eines offiziell verabschiedeten Lastenhefts erfüllen. 

Nicht immer leicht, wie wir im Gespräch mit einem kleinen Betrieb während einer Landwirtschaftsmesse erfahren. Häufig scheitert eine Zertifizierung gerade für kleinere Bauernhöfe, da die Kosten sich nicht amortisieren. Die Geflügelzüchter wollen hochwertige Ware anbieten und arbeiten quasi nach nach den strengen Qualitätskriterien, aber der Zugang zum Markt bleibt ihnen verwehrt. 

Wer kann, kaufe sein Geflügel am besten direkt beim Erzeuger. Gerade in Frankreich erleben wir immer wieder eine große Offenheit, wenn wir unser Interesse bekunden. Die Produzenten zeigen gern, wie sie arbeiten und machen kein Geheimnis darum. Möchte man in Deutschland Geflügel aus Frankreich kaufen und Perlhuhn, Huhn und Co. genießen, lohnt sich das Augenmerk auf das Siegel Label Rouge.

Champignons-Zwiebeln-le-vrai-du-gout

saisonales Gemüse  

Der Herbst duftet auch immer nach Pilzen – Steinpilze, Morcheln, bald auch wieder Trüffel und natürlich Champignons. Ob man nun im Wald selbst auf die Suche geht, auf dem Markt fündig wird oder im gut sortierten Supermarkt einkauft, auch hier lohnt sich ein kritischer Blick. In Frankreich kaufen wir restlos alle Zutaten bei Direkterzeugern. Selbst auf dem Markt empfiehlt es sich, nachzufragen, woher Obst und Gemüse kommen. Oft kaufen Händler auf dem Großmarkt ein. 

Roquefort AOP

Bei Käse sind wir sehr wählerisch und kaufen lieber sehr wenig aber in bester Qualität. Für einen Lieblings-Käse, den Roquefort gilt das auch. Der Käse aus Schafsmilch, der ursprünglich aus dem kleinen Dorf Roquefort-sur-Soulzon im Aveyron stammt, erhielt 1925 das AOC Gütesiegel als erster Käse überhaupt in Frankreich. Der Edelschimmel-Käse aus der Milch der Lacaune-Schafe ist sicher gewöhnungsbedürftig. Wessen Gaumen noch unerfahren ist, der wählt beim Maître Fromager einen Roquefort pas trop fort aus. Dann bekommt man einen milden Käse, der weniger bissig wirkt und ein guter Einstieg ist. 

Alle Zutaten beisammen! Ich serviere das Hühnchen in Weißwein-Crème-Sauce mit Roquefort und Champignons. Auf Instagram gibt es reichlich weitere Eindrücke unter dem Hashtag #legoutduvrai und #francebonappetit. 

Bon appétit!

Auch bei meinen Kolleginnen Maja, Simone und Tine gibt es ganz köstliche Rezepte mit französischen Zutaten. Unbedingt vorbeischauen! 

Dieser Beitrag entstand in einer Kooperation mit dem Französischen Landwirtschaftsministerium

Hühnchen in Weißwein-Crème-Sauce, Roquefort, Champignons und Reis aus der Camargue
Serves 4
ein weiteres Rezept - le goût du vrai
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Total Time
1 hr 45 min
Ingredients
  1. 1 Huhn ca. 1,5 kg
  2. 400 g Champignons
  3. 4 mittelgroße Zwiebeln
  4. 400 g Camargue Reis
  5. 3 EL Olivenöl
  6. 500 ml kräftiger Weißwein, trocken
  7. 200 g Crème fraîche
  8. 100 g Roquefort
  9. Salz, Pfeffer
  10. 1-2 Scheiben Baguette
  11. 1 Bund glatte Petersilie
Instructions
  1. Insofern das Huhn noch nicht küchenfertig zerteilt ist, das zuerst vornehmen.
  2. Die Zwiebeln schälen, in grobe Stücke schneiden. Die Champignons putzen und in Stücke schneiden.
  3. In einer Cocotte oder großen Pfanne die Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen und dann die Hühnerteile dazu geben. Von allen Seiten anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze abgedeckt weiter köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Reis mit Salzwasser ansetzen und kochen.
  5. Die Champignons in Olivenöl scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze langsam Farbe nehmen lassen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.
  6. Den Roquefort in kleinen Stücke bröseln. Zusammen mit der Crème fraîche zum Hühnchen geben. Gut verrühren. Zum Abbinden der Sauce 1-2 Baguette-Scheiben mitköcheln lassen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Champignons dazugeben und erwärmen.
  8. Die Petersilie grob hacken.
  9. Reis und Hühnchen auf Tellern anrichten und mit der Petersilie bestreuen.
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