La Ville rose – ein Wochenende in Toulouse

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(enthält Werbung)

König Fußball regiert nicht nur in Frankreich gerade das Geschehen. Auch ich rufe gern Allez les Bleus und freue mich über Bilder von den schönen Spielorten. Und weil die nicht nur unterhaltsamen Fußball, sondern vor allem wunderschöne Flecken, Restaurants, Geschäfte und Co. zu bieten haben, gibt es in den nächsten Wochen hier einen Vorgeschmack auf die Städte Toulouse, Bordeaux, Nizza und Marseille.  Weiterlesen

Im Pays de Cocagne – wie ich lernte, blau zu machen

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Im Dreieck von Albi, Toulouse und Carcassonne liegt die Route Historique du Pastel au Pays de Cocagne, auf der man lernen kann, „blau zu machen“. Zwei Übersetzungen gibt es zu Cocagne und beide sind geheimnisumworben und mit magischer Anziehungskraft gefärbt. Cocagne werden die Kugeln genannt. Die Blätter des Färberwaid, in Frankreich  Pastel genannt, wurden in Pastelmühlen zermahlen, dann zu einer Paste aufbereitet und zu Kugeln geformt, den Cocagne. Der Verkauf brachte großen Reichtum, sodass ein Leben wie im Schlaraffenland, dem Land, wo Milch und Honig fließen, möglich war. Der Färberwaid (isiatis tinctoria) liefert den blauen Farbstoff für Künstlerfarbe, aber eben auch zum Färben von Kleidung. Sein Öl findet sich in Kosmetik.

Das Blau begeistert mich so sehr, dass ich mich auf den Weg nach Lautrec mache, um Françoise Carayol zu besuchen. Bei ihr will ich lernen, wie ich blau machen kann. Sie ist eine der letzten, die die Kunst beherrscht und in einer kleinen Manufaktur Kleidung färbt. Weiterlesen

Reisetipp: selbst Wein machen in Bordeaux – die Kunst der Assemblage (Werbung)

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Es ist 8 Uhr morgens und wir finden unseren Weg bereits durch das noch schläfrige Bordeaux. Mein Odeur erinnert an einen Clochard unter den Brücken der Garonne. Das Gepäck blieb in Paris und den Groll darüber befriedeten meine Reisebegleiterin und ich noch in einer kleinen Bar à vin. An sich eine hervorragende Idee, die Stimmung war prächtig bis auf den Moment als mir ein stark trunkiger Bordelaiser Jung sein Glas Sauvignon Blanc über den Wollpullover schüttete. Ich dünste also abgestandenen Alkohol aus, müffele nach nasser Wolle und wir haben den ersten Termin in der École du vin de Bordeaux– zumindest die Aussicht darauf stimmt mich gnädig. Wir wollen lernen, wie man Wein macht, besser gesagt, wir werden in die Kunst der Assemblage eingeführt. Das ist mir bis dahin theoretisch vertraut, praktisch jedoch nicht. Weiterlesen

Goût de France in Berlin

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Was gibt es Schöneres, als einer Einladung zu einem großen gemeinsamen Mahl – einem Dîner – zu folgen und sich einen Abend lang außergewöhnlich gut bewirten zu lassen und wundervolle Tischgespräch zu führen.

Voilà – zum zweiten Mal fand am 21. März Goût de France in Berlin, in der französischen Botschaft statt. S.E. Philippe Etienne, nebst Gattin, hatten auch zur diesjährigen Ausgabe geladen. Weltweit auf allen Kontinenten wurde mit Goût de France das gastronomische Mahl der Franzosen zelebriert und geehrt. Auf fünf Kontinenten kochten über 1000 Köche ein fünfgängiges Dîner. Ins Leben gerufen durch Alain Ducasse, einen der bekanntesten französischen Köche und Laurent Fabius, dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, würdigt dieses Ereignis die französische Küche, die bereits zum immateriellen Weltkulturerbe gehört. Weiterlesen

Zur Trüffelsuche in der Provence

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Rambo gehört zu den besten Nasen rund um Monteux, unweit von Carpentras. Er ist noch keine zwei Jahre alt aber schon mächtig erfolgreich.  Wir sind zusammen mit Lucy vom Hotel Crillon le Brave unterwegs zur Famille Jaumard von La truffe du Ventoux . Es steht unsere erste Cavage an (streng heißt es le cavage – also der ) – eine Trüffelsuche. Das schwarze Gold zieht uns schon lange in seinen Bann und nun ist es soweit. Die Famille Jaumard ist eine Familie von Rabassiers – das ist der provenzalische Name für diejenigen, die Trüffel kultivieren. Auch wir wollen heute erfolgreich sein und hoffen inbrünstig, dass Rambo uns tatkräftig dabei unterstützt. Die halbe Nacht habe ich bereits von den schwarzen Knollen geträumt und Jȇrome, der Chefkoch des Hotels, hat das noch befeuert mit seinen Rezeptvorschlägen. Weiterlesen