Honig-Aprikosen-Eis am Stiel mit weißer Schokolade

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(enthält Werbung für den Französischen Obst-und Gemüseverband

Wir essen gerade gefühlt zu jeder Tageszeit Eis. Wenn es von außen so heiß ist, dass man das Gefühl bekommt, nur innere Kühlung bringt wirklich Erfrischung, dann ist es Zeit für Eis – am besten in Form von diesem Honig-Aprikosen-Eis am Stiel mit weißer Schokolade. Das ist definitiv nicht zu süß, die Aprikosen aus Frankreich sind süß aber mit Säure gut im Gleichgewicht und sind herrlich erfrischend als Sorbet. 

Noch immer dauert die Saison für Aprikosen aus Frankreich an. Im Moment trifft man auf Sorten wie L’Orangé de Provence, Le Bergeron oder Switred. So kann man sich weiter den Sommer auf den Tisch zaubern. 

Aprikosen-aus-Frankreich-frisch-Sommerliebe-süß-Confiture-de-vivre

Eis ohne Eismaschine 

Das Eis besteht aus den besten sonnenreifen Früchten und kommt ganz umaufwendig daher. Für die Zubereitung benötigt man noch nicht mal eine Eismaschine. Das Eis friert in Silikonförmchen. 

Besonders delikat wird das Honig-Aprikosen-Eis am Stiel durch die weiße Schokolade. Nachdem das Eis gefroren ist, wird es in flüssige Schokolade getaucht. Die wird sofort fest und überzeugt das Eis mit einer knackigen Hülle. 

Aprikosen-aus-Frankreich-Eis-am-Stiel

Für Kinder ist das Eis der Renner, erst recht, weil sie bei der Zubereitung gut mithelfen können. 

Während unseres Koch-Workshops in Hamburg waren die Kids begeistert dabei, das Eis in die Schokolade zu tauchen und dabei gleich mal zu naschen. 

 

Rezepte mit Aprikosen aus Frankreich 

Das Eis-am-Stiel ist nun der Abschluss für die Rezept-Reihe mit Aprikosen aus Frankreich und komplettiert ein ganzes Menü.

Sommer-Brause mit Aprikosen-Rosmarin-Sirup

Tartines mit Frischkäse, Pinienkernen und Aprikosen-Bienchen 

Rosmarin-Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse-Crème-Fraîche und gegrillten Aprikosen

Bon appétit!

Aprikosen-aus-Frankreich-Eis-am-Stiel
Serves 8
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Prep Time
30 min
Total Time
4 hr
Prep Time
30 min
Total Time
4 hr
für das Eis
  1. 1 kg Aprikosen
  2. 300 g Honig
  3. 300 g Birkenzucker
  4. 100 ml Wasser
  5. Saft von einer Bio-Zitrone plus den Abrieb
für die Glasur
  1. 400 g weiße Schokolade, z.B. Buttermilch-Zitrone
für das Eis
  1. (K) Die Aprikosen waschen, abtrocknen, halbieren und den Stein entfernen.
  2. Zusammen mit den anderen Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen. Weich kochen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Gut pürieren.
  3. (K) Die Formen damit befüllen, ein Stäbchen in die Form stecken und dann im Gefrierschrank komplett durchfrieren lassen.
  4. (K) Die Schokolade zerkleinern, z.B. hacken oder in kleine Stücke brechen.
  5. Im Wasserbad schmelzen lassen.
  6. Jeweils ein Eis am Stiel herausnehmen und in die warme Schokolade tunken, sodass das Eis zum Teil damit überzogen wird. Die Schokolade wird sofort fest. Am besten sofort genießen. Ansonsten nochmals in den Gefrierschrank legen.
Notes
  1. Alle mit (K) gekennzeichneten Rezeptschritte lassen sich wunderbar von Kindern zubereiten.
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© Sven Siebel für alle Bilder außer Bild 1.

Bûchettes de Noël, weiße Schokolade mit Olivenöl, Rosmarin, Mandeln und Fleur de Sel

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(Der Beitrag enthält Werbung) Die Holzscheite für den Kamin sind geschlagen und aufgetürmt, die Tramontana darf nun gern ums Haus blasen. Wir sind gewappnet. Ein ereignisreiches (Reise)Jahr neigt sich seinem Ende zu und das Herz ist gefüllt mit den schönsten Erinnerungen. Im September war ich mit den lieben Reisepartnerinnen Maja, Simone und Tine in der Provence und Camargue auf den Spuren von le goût du vrai und im Anschluss haben wir mit französischen Produkten gekocht und gebacken. Das vorerst letzte Rezept für das Französische Landwirtschaftsministerium ist deshalb ein großes Dessert, passend zum Abschluss eines wunderbaren Jahres.

Ein Dessert zu Weihnachten

Das darf gern zelebriert werden und ein formidables Weihnachtsdessert gibt den Rahmen. Ein bisschen mehr darf es auch sein und so serviere ich Bûchettes de Noël und als kleines Gastgeschenk weiße Schokolade mit Olivenöl, Rosmarin, Mandeln und Fleur de Sel. Eine Bûche de Noël ist das klassische Weihnachtsdessert in Frankreich und ist quasi ein Holzscheit zum Essen. 

Dank lieben Winzer-Freunden werden wir die alten Rebstöcke ihrem natürlichen Lebenszyklus folgend, nun im Kamin verbrennen und es nicht nur warm, sondern auch duftend wohlig haben. Der Gatte hat ordentlich Holz gehackt und die Vorräte aufgestockt. 

Weihnachten-Rezept-Buche-de-Noel-Rebstöcke-Confiture-de-Vivre

Holz-Weihnachten-Winter-Buche-de-Noel-Confiture-de-Vivre

Doch zurück zu allem Guten, was auf den Tisch kommt. 

3 Monate Rezepte für #francebonappetit

Für das Französische Landwirtschaftsministerium haben wir Mädels mit guten französischen Produkten, die fast ausnahmslos auch ein Gütesiegel haben, schmackhafte und einfache Gerichte zubereitet. In den bisherigen Beiträgen gibt es deshalb nicht nur tolle Rezepte, sondern jede Menge wirklich wichtiges Wissen um die französischen Gütesiegel und was sie für die Qualität von Produkten bedeuten. 

Hier gab es bereits karamellisiertes Kürbis-Maronen-Gemüse mit knusprigem Perlhuhn dann folgte Hühnchen in Weißwein-Crème-Sauce mit Roquefort, Champignons und Reis aus der Camargue und nun die Bûchettes de Noël

Zutaten-Buche-de-Noel-Rezept-Weihnachten-Confiture-de-Vivre

Bisher gab es bei Maja frische Pasta mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort danach Tomatentarte mit halbgetrockneten Tomaten und Ziegenkäse und Baisers mit Maronencreme und Schokoladensauce .

Simone hat Maishähnchen Suprême mit Estragonsenfcreme auf Schwarzem Reis, im Anschluss Perlhuhnbrust mit Maronen, gebackenen Ziegenkäsetalern und Rote Bete Sauce und einen Schokokuchen mit Crème fraîche, Baisser, Cassis und einem Hauch Fleur de Sel serviert. 

Tine hat uns mit rosa Barbarie Entenbrust mit knuspriger Haut, Pastinakenstampf, pochierter Rotweinbirne und Ziegenkäsecrème, gefolgt von Maishähnchen aus dem Ofen, gefüllt mit Maronen, Apfel und cremiger Maronensauce und zum Finale mit Schichtdessert im Glas mit Ziegenfrischkäsecrème, französischen Butterkeksen, Salzkaramell und Kardamom Orangen beglückt. 

ein Klassiker zu Weihnachten in Frankreich – die Bûche de Noël 

Weihnachten wird natürlich groß getafelt und ein ordentliches Dessert darf dabei nicht fehlen. Dabei müssen die Zutaten nicht außergewöhnlich sein. Gute Schokolade, frische Eier und Butter liefern die Basis für ein feines Dessert wie den Klassiker Bûche de Noël. Rezepte gibt es reichlich für den Biscuits-Kuchen, der mit einer Crème gefüllt und dann eingerollt wird. Die Zubereitung ist kein Hexenwerk und je nach Geschmack kann sie auch mit Früchten garniert werden, einer Meringue oder einfach nur mit guter Schokolade und Pralins, einer Art geraspeltem Krokant. 

Für diese Variante wird die Bûche zu den Bûchettes de Noël. Anstatt einer großen, gibt es viele kleine „Holzscheitchen“. 

Der Brauch besagt, dass man zu Weihnachten einen ordentlichen Holzscheit, aka Bûche, im Kamin verbrennen soll. Und so ist wohl irgendwann das Rezept entstanden. Wer da mehr weiß, immer her damit!

Zutaten-Weihnachten-Rezept-Schokolade-Olivenöl-Rosmarin-Mandeln-Fleur-de-Sel-Confiture-de-Vivre

etwas Gutes für die Gäste – kleine Gastgeschenke aus der Küche 

Eine schöne Idee, den Gästen eine Kleinigkeit mitzugeben, ist eine hausgemachte Schokolade.

Für liebe Gäste, aber auch diejenigen, die über das Jahr zum eigenen Wohlbefinden beigetragen haben, wie z.B. die Postbotin, ist die weiße Schokolade mit Olivenöl, Rosmarin, Mandeln und Fleur de Sel.

Weihnachten-Rezept-Geschenkidee-weiße-Schokolade-Rosmarin-Mandeln-Fleur-de-Sel-Olivenöl-Confiture-de-Vivre

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Ein passendes Getränk darf natürlich auch nicht fehlen. Ein Glas feiner Champagner oder auch ein reichhaltiger, süßer Liqueur-Wein begleiten ein Dessert bestens.

Weinbegleitung-Dessert-Weihanchten-Confiture-de-Vivre

JOYEUSES FÊTES!

Bûchettes de Noël
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Prep Time
1 hr
Cook Time
10 min
Total Time
1 hr 30 min
Prep Time
1 hr
Cook Time
10 min
Total Time
1 hr 30 min
für die Bûchettes
für den Biskuit-Boden
  1. 4 Eier
  2. 100 g Zucker
  3. 100 g Mehl
  4. 3 EL Kakao, mit mindestens 70% Kakaoanteil
  5. etwas Butter zum Einfetten des Backpapiers
für die Füllung und Glasur
  1. 200 g Schokolade, davon 100 g Vollmilch, 100 g dunkle Schokolade
  2. 100 g Pralin oder Krokant
  3. 220 g Nussnougatcreme oder Pâte de Pralin
  4. 100 g Haselnüsse
  5. 2 EL goldener Zuckerstaub
für die weiße Schokolade
  1. 200 g weiße Schokolade
  2. 4 EL Olivenöl
  3. 1 EL Rosmarinzweige
  4. 100 g Mandeln
  5. 1/2 TL Fleur de Sel
für die Bûchettes
  1. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker aufschlagen bis die Masse hell ist. Dann nach und nach Mehl und Kakao dazu geben.
  2. Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  4. Entweder eine Silikonbackmatte verwenden oder Backpapier auf ein Backblech legen. Den Teig darauf geben und glatt streichen.
  5. Für 10 min backen. In der Zwischenzeit Backpapier mit Butter einfetten.
  6. Den Biskuit-Boden nun aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und auf das gefettete Backpapier legen. Ein Küchenhandtuch anfeuchten und auf die andere Seite legen, das hilft, den Biskuit-Boden abzulösen.
  7. Die Nussnougatcreme oder Pâte de Pralin auf dem Boden verstreichen, dann den Boden zu einer Rolle rollen. In Stücke schneiden.
  8. Die Schokolade in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen. Mit einem Löffel die einzelnen Bûchettes nappieren. Die Haselnüsse hacken und darauf verteilen. Zum Schluss mit ein wenig goldenem Zuckerstaub bestäuben.
für die weiße Schokolade
  1. Die Schokolade in einer Schüssel im Wasserbad langsam schmelzen. In der Zwischenzeit den Rosmarin und die Mandeln hacken.
  2. Die Schüssel vom Herd nehmen und drei Viertel vom Rosmarin, das Fleur de Sel und das Olivenöl unterrühren.
  3. In die Schokoladenformen geben, die gehackten Mandeln und den Rest des Rosmarins drauf verteilen.
  4. Auskühlen lassen und dann genießen oder zu Geschenken verpacken.
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Galette occitane zum Languedoc Day

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(enthält Werbung) Es war un vrai coup de foudre als ich vor 15 Jahren das erste Mal ins Languedoc kam, Liebe auf den ersten Blick, obwohl es sich eigentlich wie ein langersehntes Nachhausekommen anfühlte. Die Hügel der Corbières schienen mir sofort vertraut und Heimat zu sein, ein bis dato unbekanntes Gefühl, das zunächst befremdlich, jedoch schnell sehr einnehmend warm wurde.

Das Languedoc ist groß und weit und so unterschiedlich in seiner Landschaft und seinem Klima und doch verbinden sich hier für mich raue, wilde Ursprünglichkeit, Gastfreundschaft und Eigenheit zu einem immer wieder anziehenden Eindruck. Ich liebe diesen Landstrich und er ist mir Herzensheimat geworden, eine Liebe, die durchaus auch schmerzen kann, die aber so gern bei jedem Ankommen von neuem entflammt. 

Languedoc-Wein-Corbieres-Frankreich-Urlaub-confiture-de-vivre

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In Deutschland sitzend, plagt mich das Fern-Heimweh und ich träume mich mit Bildern im Kopf, Rezepten, Geschichten und Wein zurück in mon occitanie – Okzitanien, wie die Region heißt und seit ewigen Zeiten besteht. Das Kreuz von Toulouse ist nicht nur das Emblem auf der Fahne, reist man tiefer ins Land, in Dörfer, in denen nicht nur das Ortsschild vom Habitus geprägt ist, erlebt man das wahre und echte Völkchen. Nicht immer leicht zugänglich, aber wenn das Eis einmal gebrochen, entstehen Freundschaften mit Bestand. Erfreulich, dass Sprache und Kultur wiederbelebt wird und Eingang findet, fernab von angestaubtem Brauchtum.

Auch der Wein hat eine besondere Renaissance erlebt, nachdem viel Schund und Plörre in den 1970er und 80er Jahren die Gegend verließ. Mich begeistert die Hinwendung zu und die Wiederentdeckung von alten Rebsorten der Region, das stolze Präsentieren der Weine und nicht zuletzt, die hohe Qualität. 

Am 26. Mai wird mit dem Languedoc Day der Wein nicht nur gefeiert und getrunken, sondern besonders wertgeschätzt. Es gibt eine Reihe an Veranstaltungen weltweit und zu einem Menü, veranstaltet vom Weinverband Conseil Interprofessionnel des Vins du Languedoc und der Zeitschrift Effilee, habe ich das Dessert bereitet.

Die Galette occitane lernte ich kennen als ich auf Gilles traf, einen Bäcker in Narbonne, der auf seine Weise verrückt nach seiner Heimat ist. Die Zutaten seiner Gebäckspezialitäten, Brote und Kuchen kommen allesamt aus der Region. Und so entstand auch das Rezept zu seiner Galette occitane, das am Ende ein (Fast)Geheimnis blieb. Ich wurde in die Zutatenliste eingeweiht, die Zubereitung blieb verborgen. Und so danke ich Gilles für seine Inspiration zu diesem Dessert, achte seine Hingabe und zolle ihm großem Respekt für sein unermüdliches Bestreben ein Stück okzitanische Kultur im Kulinarischen wahr werden zu lassen.

Frankreich-Languedoc-Urlaub-Wein-Okzitanien-confiture-de-vivre

Meine  Galette occitane vereinigt einige Lieblingsprodukte der Region – Mehl aus dem Lauragais nahe Toulouse, getrocknete Weinbeeren der Rebsorte Muscat d’Alexandrie,  Muscat de Saint-Jean-de-Minervois, Olivenöl von Oliaude aus Fitou, Mandeln und Pinienkerne aus Narbonne und Orangenblütenwasser. Eine einfache Speise, deren simple Zutaten die Möglichkeit zur Anpassung bieten.

Languedoc-Blanquette-de-Limoux-Methode-ancestrale-confiture-de-vivre

Zu diesem Dessert passt im Rahmen des Languedoc Day eine Château Martinolles Blanquette de Limoux Méthode Ancestrale AOP der Domaine de Martinolles – 100% Mauzac, eine einzige Rebsorte ist für die Herstellung erlaubt, die sich in den Weingärten rund um Limoux sehr häufig findet. Sie gedeiht in dem gemäßigten mediterranen Klima hervorragend, die Tag-und Nachttemperaturen unterscheiden sich deutlich, der Einfluss des Atlantik tut sein Übriges. Die Lese erfolgt komplett von Hand. 

Reich und voll füllt die Blanquette den Mund aus, Fruchtaromen dominieren, Frische und Raffinesse bleiben trotz hohem Restzuckergehalt erhalten. 

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Die Galette occitane wird mit Freunden genossen, einem Glas der Blanquette und nicht geschnitten sondern mit einem beherzten Faustschlag in Stücke geteilt.

Bon dégustation!

Galette occitane
Serves 6
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Prep Time
25 min
Cook Time
45 min
Prep Time
25 min
Cook Time
45 min
Ingredients
  1. 220 g Weizenmehl, plus etwas extra zum Ausrollen
  2. 1 Prise Salz
  3. 90g Puderzucker, plus 1 EL extra zum Bestäuben, alternativ 1 EL feiner Rohrohrzucker
  4. 130 g weiche Butter
  5. 3-4 EL Orangenblütenwasser
  6. 3 EL Olivenöl
  7. 50 g eingelegte Rosinen, z.B. Muscat de Frontignan, Muscat de Saint-Jean de Minervois
  8. 1 Ei
  9. 50 g Mandelblättchen
  10. 50 g Pinienkerne
Instructions
  1. Die Rosinen für mindestens 48 h in Muscat einlegen. Zum Verwenden abgießen und leicht ausrücken. Den Muscat aufheben.
  2. Für den Teig das Mehl, Salz, Puderzucker, Butter, Orangenblütenwasser, Olivenöl und Rosinen verkneten. Eine Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Für mindestens 1 Stunde kühlen.
  3. Für die Kreuzform ca. 50 g Teig abstechen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit der Schablone das Kreuz ausstechen. Den Rest des Teiges ebenfalls ausrollen und mit einer Springform von 30 cm Durchmesser einen Kreis ausstechen. Den Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und beiseite stellen.
  4. Den Ofen auf 165 Grad Celsius Ober/Unterhitze vorheizen. Zunächst das Kreuz auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 10 min vorbacken. Dann entnehmen und auf den Kreis legen.
  5. Das Ei mit etwas eiskaltem Wasser verquirlen. Den Teig damit bestreichen.
  6. Für 15 min backen. Dann mit den Mandelblättchen und Pinienkernen bestreuen und für weitere 20-25 min backen bis die Galette occitane goldbraun ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann mit dem feinen Rohrzucker oder Puderzucker bestäuben.
  8. Dazu passt ein wenig Fromage Blanc mit Muscat und ein Glas Blanquette de Limoux Méthode ancestrale.
Notes
  1. Die Galette wird nicht in Stücke geschnitten sondern durch einen kurzen, kräftigen Faustschlag in Stücke zerteilt.
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La Croustade aux pommes et à l’Armagnac

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Bevor es zu Monsieur Marribon-Ferret nach Gondrin ging, hatte ich keinen blassen Schimmer, welch‘ göttliche Spezialität mich Ort erwarten sollte. 

Wir sollten la Croustade aux pommes et à l’Armagnac – eine Süßspeise aus der Gascogne- kennenlernen und hautnah erfahren, wie diese zubereitet wird. 

Accents du Sud Ouest heißt die kleine Pâtisserie, fast unscheinbar an der Avenue Jean Moulin gelegen. Aber das kannten wir ja schon. Eine Reise durch das Département Gers ist tiefenentspannt, langsam und sehr erholsam. Kleine Orte reihen sich beschaulich aneinander und lassen einem Zeit, sich umzuschauen und die wunderschöne Landschaft in Ruhe zu genießen.

„Quelle bonne odeur“- was für ein wunderbarer Geruch 

Wir treten ein und uns umfängt ein wahrhaft betörender Geruch von Armagnac. Und das morgens um halb neun. Da wir bereits geübt sind und einige Armagnacs degustiert haben, wirft uns auch das nicht um. Mich fröstelt etwas und ich bin geneigt, Monsieur Marribon-Ferret um einen Schluck aus seinem Armagnac-Arsenal zu bitten, verkneife es mir aber, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Als wir dann ins Gespräch kommen, ist auch diese Sorge schnell ausgeräumt. Ich hätte mich nicht zieren müssen.

Zurück zur Croustade. Mit zarten, sehr vorsichtigen Fingern streichelt Monsieur den Teig und zieht ihn dabei langsam immer weiter über die Tischkante. Hauchdünn liegt der bereits drauf, doch es reicht noch nicht. „Bis er fast durchsichtig ist“, sagt er, „man muss die Zeitung durchlesen können“. Wir schauen ehrfürchtig und noch immer etwas benebelt von der frühmorgendlichen Kälte und dem Armagnac Odeur in der Bäckerei. Der Ventilator hat schon einen „Teig-Tisch“ getrocknet und so können wir die nächsten Arbeitsschritte sehen. Immer wieder werden die von einem klingelnden Telefon unterbrochen und es laufen die Bestellungen für die Croustade ein. 

„la tradition familiale“ – Familientradition am Wochenende 

Es ist Wochenende und la Croustade aux pommes et à l’Armagnac gibt es zum Dessert nach einem ausgedehnten familiären Mittagessen. Wir sind mittlerweile bei den Armagnac-Äpfeln angekommen. Die werden über Nacht eingelegt, ich vermute allerdings, wesentlich länger. Ich koste einen und der Geschmack  erinnert mich an die Früchte aus dem Rumtopf meiner Urgroßmutter. Verstohlen drehe ich mich zum Gatten um und murmele etwas von ‚erstmal ein Croissant essen nachher und einen Kaffee trinken‘. Der grinst nur und meint, ich solle mich nicht so haben, wäre ja schließlich sonst auch „verkostungsfest“…

Monsieur zieht seine „Pistolen-Sprühflasche“ mit Armagnac aus dem Ärmel und besprüht nun die Äpfelchen auf der Croustade. Das sieht ganz harmlos hübsch aus und ich überlege, ob ich das zu Hause nicht auch mal probieren sollte, so statt Fensterputzmittel… Gott, der Armagnac-Geruch lockert die Zunge. 

Wie viele er davon jeden Tag verkaufe, frage ich nach und frage noch mal, weil Monsieur ganz schön in seinem Gascogne-Akzent nuschelt. 400 Stück gehen jeden Tag über die Ladentheke und ich staune erneut. Er habe in der Woche Unterstützung, fügt er hinzu und wieder klingelt das Telefon. 

Wir sehen derweil den Croustades beim Fertig-Backen zu. Zurück vom Telefon wird es Zeit für Monsieur Marribon-Ferret, die nächsten Croustades aus dem Ofen zu holen und für uns, weiter zu reisen.

Wer gern selbst zuschauen will, findet hier einige bewegte Bilder und den Kontakt. 

Accents du sud Ouest

Jérome Marribon-Ferret

64, avenue Jean Moulin

32330 Gondrin

Tél. 05 62 68 43 88

contact@croustadegasconne.fr

Und wer Lust hat, die Gegend zu entdecken, reist mit uns für 7 Tage „Entdecke deine Sinne“Genuss-und Entschleunigung Ende September in die Region und lässt sich von den kulinarischen Besonderheiten verführen. 

La Croustade aux pommes et à l'Armagnac
Serves 4
eine süße Spezialität aus der Gascogne
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Prep Time
26 hr
Cook Time
20 min
Total Time
26 hr 20 min
Prep Time
26 hr
Cook Time
20 min
Total Time
26 hr 20 min
Ingredients
  1. für eine Tarteform ca. 26 cm Durchmesser
  2. 250 g Mehl 550
  3. 120 ml Wasser
  4. 1 EL Schmand
  5. 1 Ei
  6. 1 Prise Salz
  7. alternativ: Filoteigblätter
  8. 5 Äpfel, säuerlich, geviertelt, dann in feine Scheiben geschnitten
  9. 1 Messerspitze Vanillemark
  10. Armagnac
  11. 125 g Butter
  12. 250 g Puderzucker
Instructions
  1. Die Äpfel, zusammen mit dem Armagnac, dem Vanillemark und ca. 30 g Zucker in eine Schüssel geben. Über Nacht durchziehen lassen.
  2. Mehl, Wasser, Schmand, Ei und Salz zu einem Teig verkneten und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Am nächsten Tag den Teig verarbeiten. Dafür wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht ausgerollt, um dann sehr vorsichtig und beständig auseinander gezogen zu werden bis er ganz dünn ist. Dann für zwei Stunden trocknen lassen.
  4. Die Butter zerlassen. Den Teig mit Butter bestreichen. Danach mit der runden Tarteform Kreise ausstechen. Mit Puderzucker bestreuen und einige Teigkreise übereinander stapeln. Die Tarteform einfetten und dann die gestapelten Teigkreise hineinlegen und festdrücken. Mit Äpfeln belegen, zuckern und mit Armagnac beträufeln.
  5. Dann die restlichen Kreise darauf drapieren.
  6. Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Croustade für 20 min backen bis sie goldbraun ist.
  7. Entnehmen und lauwarm servieren.
Notes
  1. Am besten schmeckt ein Klecks Schlagsahne und ein Glas Armagnac dazu.
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Kirschen in Banyuls

Kirschen-Banyuls-Dessert-Frankreich-rezept-Confiture-de-vivre

Die vergangenen Tage musste ich mir die Abende versüßen. Das sehr triste Wetter im Norden macht mir zu schaffen. Ich brauche dringend Sonne, ich vermisse das Meer, ich habe Sehnsucht nach Frankreich. Nach dem Süden, um es genau zu sagen. Trotz einwöchigem Aufenthalt in Bordeaux und einem Frühlingsausflug in die Corbières – ich habe Heimweh. Grund genug, ein nicht zu süßes Dessert vorzubereiten, dass mich an meine Herzensheimat erinnert. Kirschen in Banyuls. Weiterlesen