FKK Urlaub auf Korsika – Domaine de Bagheera

(enthält Werbung für FKK in Frankreich

Von Bastia sind wir etwas mehr als eine Stunde in Richtung Süden unterwegs nach Bravone, immer an der Ostküste von Korsika entlang. Wir sind auf dem Weg, um herauszufinden, wie FKK Urlaub auf Korsika geht. Das Hinweisschild zur Domaine de Bagheera ist nicht zu übersehen und so stehen wir kurze Zeit später vor dem Eingang. Der Empfang ist freundlich und man versucht, internationalen Gästen mit Englisch und Deutsch weiterzuhelfen. Wir beziehen eins der Chalets inmitten des riesigen Eukalyptuswaldes. Die Häuschen stehen großzügig und unsere Terrasse ist rundherum bewachsen, sodass auch für Privatsphäre gesorgt ist. Das Auto darf direkt am Chalet parken. Die Ausstattung ist praktisch und völlig in Ordnung. Ich weiß, dass ich oft kein Maßstab bin, ich verreise mit eigenen Messern, einer Grundausstattung an Kaffee und Kräutern, Salz und Kellnermesser 😉 Großzügig ist die Terrasse mit Sitzmöbeln, Tischen und Sonnenliegen ausgestattet und wir fühlen uns sofort wohl.

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Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit ist den Betreibern wichtig. Die Warmwasseraufbereitung der Sanitärbereiche wird über Solarenergie versorgt. Der Müll wird an sich auch getrennt, leider scheint die Entsorgung nicht immer reibungslos zu funktionieren. 

Gegebenheiten vor Ort – Restaurants und Einkauf 

Ein Restaurant mit internationalem Servicepersonal kümmert sich sehr aufmerksam um die Gäste. Der Ausblick von der Terrasse ist wunderschön, besonders abends. Regelmäßig werden Abendveranstaltungen angeboten. Uns gefällt der korsische Musikabend besonders gut. Die Küche schickt mediterrane Speisen in guter Qualität, zu akzeptablen Preisen, jedoch nicht günstig, wenn man im Auge behält, dass die meisten Gäste hier Camping-Urlauber sind. Sehr erfreulich, dass die Weinkarte reichlich Auswahl an lokalen Weinen bietet, einige davon auch in Bio-Qualität. Im Restaurant gibt es kostenfrei W-LAN, während unseres Aufenthalts war das eher instabil verfügbar. 

An der Strandbar bestellt man am besten eine korsische Platte. Die ist simpel aber hervorragend mit den besten Wurst-und Käsesorten, Aufstrichen und Honig wie ein kleiner Ausflug in die korsische Küche. Die Bedienung ist überaus freundlich und beantwortet Fragen und gibt Tipps, wo man die Produkte bekommen kann. 

Im Minimarkt bekommt gibt es alles, was man im Supermarkt vergessen hat. Eine super Idee ist, für Gäste wie uns, mit Kurzaufenthalt, dass Spültabs, Toilettenpapier und Mülltüten einzeln verkauft werden. Außerdem bekommt man hier täglich frisches Brot und Gebäck. 

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Wellness und Sport

Durch den weitläufigen und großzügigen Wald kommt man in Strandnähe zur kleinen Sauna, die täglich kostenfrei von 17-19 Uhr zur Verfügung steht. Wir empfehlen, sich an der Rezeption am Tag noch mal zu erkundigen, sodass es auch schön heiß ist. Wellnessanwendungen können an der Rezeption gebucht werden und die Massage von einer Heilerin ist ein echter Tipp! 

Zwei Tennisplätze und einen Kinderspielplatz gibt es auch. Leider machte der einen verlassenen und traurigen Eindruck, wirkte nicht sehr einladend und es bleibt zu hoffen, dass er ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt, um die kleinen Gäste zu erfreuen. Wer auch im Urlaub ein Fitnessprogramm unter Anleitung haben möchte, der kann zum Stretching gehen – ein bisschen Kondition dafür zu haben, ist eine gute Voraussetzung, es hat viele Elemente von einem Crosstraining 😉 

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Auf fünf Kilometern erstreckt sich der wild-romantische Sandstrand, der zu Bagheera gehört und zum Faulenzen und Relaxen einlädt. Von unserem Chalet sind wir in 4 Minuten dort. Das Wasser hat Ende Juni angenehme 24 Grad, was will man mehr an Meer! 

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angebotene Aktivitäten und Ausflüge 

Tauchen, Segeln, Vogelbeobachtungen und Wanderungen können vor Ort angefragt und organisiert werden. Informationen zu Ausflugszielen, Märkten der Region oder lokalen Produzenten bekommt man direkt an der Rezeption. Massagen-und Wellnessanwendungen fragt man auch dort an, während der Saison am besten frühzeitig. 

Die Mitarbeiter sind bemüht, für spezielle Anfangen das passende Angebot zu finden. Für uns ist der Ausflug zur Ferme la Sorbelle im Hinterland ein absolutes Highlight. Patrick destilliert aus den besten Heilpflanzen Korsikas ätherische Öle. Der Weg dorthin ist eine Herausforderung für jedes Auto, aber der Weg lohnt sich ohne Zweifel. Umgeben von wilder Macchia, gedeihen die Pflanzen und werden zum richtigen Zeitpunkt gesammelt und ausschließlich mit Solarenergie aufbereitet. 

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Wer gern Meeresfrüchte isst, der kommt im Restaurant Aux Coquillages de Diana nahe Aléria voll auf seine kulinarischen Kosten. Auf einem Ponton liegt das Restaurant mitten im Étang de Diana

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Ausflüge auf eigene Faust

Die heimliche Insel-Hauptstadt ist noch immer Corte. Keinesfalls sollte man einen Ausflug dahin verpassen. Besonders schön, wenn auch nicht ohne Strapazen aufgrund der wirklich sehr ausgeprägten Serpentinenstraßen, ist eine Fahrt durch das Innere der Insel. Hier ist Korsika noch richtig korsisch und ursprünglich und überwältigend schön. Unser Vorschlag  – über AntisantiRospiglianiNoceta nach Corte und zurück nach Bravone über PiedicrocePietricaggioPietra-di-VerdeCanale-di-Verde.

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Regeln zu FKK – wo darf ich nackt sein und wo nicht

Ganz grundsätzlich darf man sich auf dem Gelände nackt bewegen. Entgegen der Bilder, die auf der Webseite vom Garten des Restaurants und der Strand-Snack-Bar gezeigt werden, ist dort leichte Bekleidung „willkommen“. Das bedeutet, man möge sich bitte bekleiden und nicht nackt sein. Auch im Minimarkt ist Bekleidung „willkommen“. 

Wir empfehlen im Sinne des eigenen Wohlbefindens, unbedingt bei Anreise genau nach den Regeln zu FKK zu fragen. 

für wen geeignet 

Für Camping-Liebhaber aller Couleur, die gern inmitten der Natur campen, ist Bagheera bestens geeignet. Wer den Naturstrand von Korsika unbekleidet erleben will und gern etwas abgeschiedener ist, wird hier sein Paradies finden. Die Nähe zum bergigen Inselinneren lädt Naturbegeisterte ein, die FKK erleben wollen und gern ursprünglich, ruhig und sicher unterkommen wollen. 

Alle Fotos ©Sandy und Steffen Neumann 

Horizonte

heißt das UmweltFotoFestival in Zingst.

Besser hätten wir unsere Woche Bürowechsel gar nicht legen können!

Eine Woche lang gibt es Ausstellungen, Workshops und Multimedia – Installationen rund um Landschaft, Natur, Mensch und Tier.

Den Auftakt bildete heute für uns die Ausstellung „Meeresfrüchte“ von Christian von Alvensleben. Über viele Jahre sammelte er an den Stränden von Rhodos „Strandgut“, also alles, was an Zivilisationsresten im Meer gelandet ist und von diesem wieder ausgespuckt wurde. Die gesammelten Fundstücke wurden dann unter Studiobedingungen entsprechend in Szene gesetzt und sind nun am Strand von Zingst zu erleben.

Die großformatigen Wände stehen exponiert, fast in der Brandung – eine Herausforderung für die Qualität des Materials auf dem die Bilder zu sehen sind. Ein großer Anbieter für Drucktechnik etc. macht’s möglich. So ist das Material extrem witterungsbeständig (für den Erhalt der Farbqualität) und gleichzeitig ökologisch verträglich.

Für uns beeindruckend und ein Start in eine interessante Woche. Heute Abend geht’s weiter zu Andreas Kieling, wahrscheinlich ohne Cleo aber mit umwerfenden Bildern.

Time to say goodbye

Es ist Zeit für uns, Abschied zu nehmen und „Auf bald“ zu sagen. Unsere Zeit an der Küste geht zu Ende und ein letzter wogender Gruß soll uns begleiten.

Die Ostsee ist atemberaubend und in diesem Winter ganz besonders beeindruckend. Jeden Tag anders liegt das Meer doch immer wieder verlässlich da, wenn man über die Düne kommt. Ich kann nicht umhin auch hier Assoziationen zur Kulinarik zu finden – Baiserhäubchen und Hagelzucker

Eindrücke und Ausblicke mit einem Klick auf das Foto…