Ausgehen in Nizza – Tipps für einen Start in den Abend

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Wer in Nizza gern ausgehen will, für den gibt es heute Tipps für einen Start in den Abend. Nizza an der Côte d’Azur verliert einfach nicht an Charme. Das ehemals kleine Fischerdörfchen, nur 30 km von der italienischen Grenze entfernt gelegen, ist und bleibt eine Perle. Sonnenhungrige bevölkern die Strände und flanieren über die 7 km lange Promenade des Anglais, die ihren Namen den Engländern zu verdanken hat, die den Bau mit ihrer Anwesenheit begünstigten. Wenn abends alle genügend Sonne getankt haben, das Salz und die Sonnenmilch vom Körper gewaschen und die Liegestühle am Strand zusammengeklappt sind, dann heißt es c’est l’heure de l’apéro! Weiterlesen

La Ville rose – ein Wochenende in Toulouse

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König Fußball regiert nicht nur in Frankreich gerade das Geschehen. Auch ich rufe gern Allez les Bleus und freue mich über Bilder von den schönen Spielorten. Und weil die nicht nur unterhaltsamen Fußball, sondern vor allem wunderschöne Flecken, Restaurants, Geschäfte und Co. zu bieten haben, gibt es in den nächsten Wochen hier einen Vorgeschmack auf die Städte Toulouse, Bordeaux, Nizza und Marseille.  Weiterlesen

Im Pays de Cocagne – wie ich lernte, blau zu machen

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Im Dreieck von Albi, Toulouse und Carcassonne liegt die Route Historique du Pastel au Pays de Cocagne, auf der man lernen kann, „blau zu machen“. Zwei Übersetzungen gibt es zu Cocagne und beide sind geheimnisumworben und mit magischer Anziehungskraft gefärbt. Cocagne werden die Kugeln genannt. Die Blätter des Färberwaid, in Frankreich  Pastel genannt, wurden in Pastelmühlen zermahlen, dann zu einer Paste aufbereitet und zu Kugeln geformt, den Cocagne. Der Verkauf brachte großen Reichtum, sodass ein Leben wie im Schlaraffenland, dem Land, wo Milch und Honig fließen, möglich war. Der Färberwaid (isiatis tinctoria) liefert den blauen Farbstoff für Künstlerfarbe, aber eben auch zum Färben von Kleidung. Sein Öl findet sich in Kosmetik.

Das Blau begeistert mich so sehr, dass ich mich auf den Weg nach Lautrec mache, um Françoise Carayol zu besuchen. Bei ihr will ich lernen, wie ich blau machen kann. Sie ist eine der letzten, die die Kunst beherrscht und in einer kleinen Manufaktur Kleidung färbt. Weiterlesen

Apfel-Sorbet mit schwarzen Trüffeln

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Ein Apfel-Sorbet mit schwarzen Trüffeln? Wo gibt’s denn sowas? Das ist ja die Höhe der Dekadenz, oder?! 

Ich stehe vor’m Eingang des unscheinbarsten, unspektakulärsten und bescheidensten Restaurant seit langem. Es befindet sich in Les Cammazes, einem Ort im Département Tarn, in der Montagne Noire, der eigentlich nur deshalb bekannt ist, weil sich dort der Quellzugang des Canal du Midi befindet. Hier wohnen etwas mehr als 200 Menschen und das Restaurant Le Salon de Vauban ist ein wirkliches Highlight im Ort. In der alten, komplett renovierten Scheune, wird lokale Bio-Küche angeboten, es werden Ausstellungen gezeigt, zu Weinverkostungen eingeladen und im kleinen Shop gibt es allerhand lokale Köstlichkeiten zum „Mit-nach-Hause-nehmen“. Und ebendort gibt es ein köstliches Apfel-Sorbet mit schwarzen Trüffeln. Weiterlesen