ANAN

Die Autostadt Wolfsburg bietet nicht nur Technik der Extraklasse, sondern auch kulinarisch durchaus Reizvolles. So besuchten wir kürzlich das ANAN, eine japanische Nudelbar.

Sie befindet sich im „ZeitHaus“. Die Gestaltung des Restaurants hat uns sofort angesprochen. Clean und stylish, mit vielen grafischen Elementen sehr modern, jedoch nicht unterkühlt.

Kulinarisch hat man sich auf die japanische Suppenkultur spezialisiert. Man findet eine große Auswahl an Gerichten, für alle Nicht- Japan- Kenner gibt es diese immer auch als Foto und in Plastik präsentiert. Das Plastikessen muss man sich auch anschauen, gilt es in Fernost als große Kunst, Essbares aus Plastik so herzurichten, dass es nahezu natürlich wirkt.

Sehr zu empfehlen sind Soba (aus Buchweizen) oder Udon (aus Weizen), traditionelle hausgemachte Nudeln, die in einem Sud aus Gemüse, Fisch, Fleisch oder Geflügel kommen. Zur großen Auswahl an Tees gibt es den passenden Grünteekeks, gewöhnungsbedürftig, unser Ding nicht, aber probierenswert.

Unser Essen war lecker, die Geschmackspapillen liefen auf Hochtouren. So Manches konnten wir nicht zuordnen (im positivsten Sinne). Der sehr freundliche und schnelle Service kannte sich exzellent aus und erklärte uns alles en detail. So erfuhren wir, wie der Sud für die Nudeln zubereitet wird – nur so viel – es dauert ein paar Tage. Die eigentliche Zubereitung der Gerichte ist kein Hexenwerk, man kann den Küchenmeistern dabei zuschauen.

Bei den Produkten achtet man auf Bioqualität, das freut den verantwortungsbewussten Nachhaltigkeitsfan!

Im Übrigen, die Küchenmeister und Servicekräfte schauen auch noch hübsch aus- eingekleidet von einem Designbüro aus Hamburg, orientiert an der Kleidung in der japanischen Gastronomie.

ANAN Inneneinrichtung

ANAN plastisches Anschauungsmaterial

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

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