„Le Quignon“ – Kolumne: Senfgläser und Ferienwohnungen

Nur noch wenige Tage, dann starten auch wir in ein paar Wochen (Arbeits)Urlaub. Die Taschen müssen noch gepackt werden – darin bin ich schnell, viel braucht man ja nicht – es erwarten uns Temperaturen deutlich über 25 Grad Celsius.

Eher zur Herausforderung könnte das Packen der Foodstyling-Prop-Kiste werden – die Maße sind schließlich begrenzt.

Uns erwarten sehr liebevoll ausgestattete Herbergen, mit einem Händchen für schöne Dinge, geschmackvoller Auswahl von Geschirr und Mobiliar und selbstverständlich ist die Natur herum der Knaller.

Bevor wir unsere Hideaways gefunden hatten, haben wir reichlich Erfahrungen mit der Ausstattung von Ferienwohnungen und Häusern gemacht. Ich will nicht maulen, nur so viel. Steht einem ein begrenztes Budget zur Verfügung (man also nicht Grösus ist und sich auf einem Château einnisten kann), dann muss man suchen. Oft weiß man trotz guter Suche nur wenig über sein Domizil – die Bebilderung ist „unspektakulär“.

Der Franzose hat es manchmal nicht so mit dem Wohnen. „Plaste-Außen-Möbel“ als Ferienwohnungsausstattung, Wachstuchtischdecken (ja, die gibt es auch hier noch) und wir wollen nicht über Betten sprechen…

Eines hat es mir jedoch besonders angetan und es bedurfte einer intensiven Beschäftigung.

Man sammelt Senfgläser – natürlich zum Trinken. Nachdem ich diese Feststellung gemacht habe, wurde mir auch beim Einkaufen bewusst, dass die Senfgläserhersteller offenkundig eine Liaison mit den Senfherstellern haben müssen – in allen Größen und Formen gibt es die Gläser.

Gut, es gibt schließlich auch eine Auswahl an Getränken, die man zu sich nehmen möchte. Nun, der Sport scheint zu sein, die Gläser zu sammeln und auf einen Familiensatz (mindestens 6 Gläser von einer Sorte) zu kommen.

Mit Schamesröte im Gesicht gestehe ich – auch ich habe mit dem Sammeln angefangen – die ganz einfachen, schnörkellosen haben es mir angetan – der Aperitif oder ein frischer Rosé schmeckt wirklich bestens daraus.

Ich habe bisher 3 , das heißt für die nächste Zeit – Senf essen…

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

5 Kommentare

    • Oh yes, the Händlmaier ones are not so shabby 😉 I will bring 3 of the nice glasses from above.

  1. Hallo Sandy :), das mit den Senfgläsern kenne ich nur zu gut :D. Aber auch Dessertgläschen aus dem Supermarkt sind toll, frag mal meinen Keller :D.

    LG Corinna und weiterhin viel Spaß bei deinen Vorbereitungen

  2. Ach lustig, ich glaube das letzte Mal habe ich als Kind aus einem Senfglas getrunken. Hatte ich ganz vergessen… Schade, dass ich keinen Senf mag, sonst würde ich diese Sammelleidenschaft glatt wiederbeleben.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


commentluv aktivieren?