Ottenthal

Während unseres Aufenthalts in Berlin, besuchten wir das “Ottenthal” in der Kantstraße. Bisher waren wir gänzlich unvertraut mit der Küche unserer österreichischen Nachbarn. Wir waren gespannt! Mit einer natürlichen Herzlichkeit wurden wir im Lokal begrüßt. Das Ottenthal ist geschmackvoll eingerichtet, mit einem kleinen Augenzwinkern wird Mozart gehuldigt. Die Speisekarte hat uns angesprochen und neugierig gemacht, die Küche ist saisonal ausgerichtet und verwendet einen großen Teil Bioprodukte. In solchen Momenten wünsche ich mir immer einen Magen größerer Kapazität! Ich war schon beim Ottenthal- Trio überzeugt, besonders die Hirschpastete hat es mir angetan. Nachdem ich im Sommer in Frankreich eine wunderbare Terrinenform erstanden habe, war die  Hirschpastete der I-Punkt auf der Motivation. Sehr gelungen war auch die Tafelspitzsuppe mit Frittaten.

Beim Hauptgang hatten uns die Ottenthaler dann vollends! Ich hatte das Gefühl nach Hause zu kommen (ich liebe gefüllte Paprika) und trotzdem waren die mit Kalbfleisch gefüllten Paprika neu und anders, mein Mann konnte seine Rehrücken – Medaillons nicht genügend loben. Ob der wirklich sehr großen Portionen, verzichtete mein Mann auf sein Dessert, für mich stand das nicht zur Debatte. Das Halbgefrorene “Ildefonso” war der Knaller!

Wie gesagt, die Portionen im Ottenthal sind sehr reichlich, wie uns der charmante Service wissen ließ, eben österreichische Portionen. Überhaupt können wir sagen, dass uns ein liebenswerter, aufmerksamer, dabei sehr natürlich und authentisch wirkender Service durch den Abend begleitet hat. Wir haben unseren Abend im Ottenthal sehr genossen, möchten die wunderbare Küche weiter empfehlen und kommen sehr gern wieder.

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