Confiture de „Cheveux d’Anges“

Schon häufiger ist mir in diversen Rezepten das „Cheveux d’Anges“ begegnet. Lange blieb mir ein Rätsel, um was es sich bei dem „Engelshaar“ handelt. Dank meiner neu erworbenen Kochbücher weiß ich jetzt, was es ist und ich habe es heute zubereitet.

Spaghettikürbis wird mit sehr viel Zucker, Abrieb von Orangen und etwas Saft zu einer Konfitüre eingekocht. Das Rezept ist ein sehr altes, typisch katalanisches Rezept. Die Konfitüre findet besonders in der Zubereitung von Desserts und den kleinen süßen Teilchen wie Pastissets, Beignets und Tartes Verwendung. Natürlich schmeckt sie auch auf einem knusprigen Sonntagsbrötchen.

Im Roussillion und in Spanien findet man „Cheveux d‘ Anges“ mitunter in Supermärkten – aber was ist schon ein Fertigprodukt gegen etwas Handgemachtes…

Neuerlich habe ich gelesen, dass die Konfitüre auch sehr gut zu Wildgerichten und sogar zu Fischgerichten passt, Crevetten kurz anbraten und danach etwas „Cheveux d’Anges“ dazu geben und leicht karamellisieren lassen. Ich werde es demnächst einmal probieren. Durch die feine Süße passt das Engelshaar vielleicht auch gut zu einem kräftigen Ziegen- oder Schafskäse – wird alles getestet!

Heute habe ich zunächst die Konfitüre hergestellt, anbei gibt es wieder das Rezept. Allez, allez –  solange es Kürbis zu kaufen oder selbst zu ernten gibt!

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

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