Granola with dehydrated strawberries – Granola mit getrockneten Erdbeeren

It is the time of firsts now. There is an old saying in germany which means that everything will be new in may (or something like this, I am not a very good translator by the way). Well, June is OK too, I guess.

Starting my first ecourse (Blogging your way) hosted by Holly Becker of decor8 was definitely the right decision during the right time – and I will meet Holly in real life during an awesome Workshop in July, lucky me! But not enough – I will tell you some more firsts now.

I am very excited that I will teach a bunch of young ladies in cooking in July and we are planning to prepare a french inspired tiny BBQ with smart tarts, burgers made of lamb and beef and a little bit of maghrebinian couscous. Teaching at an university (or must I say in – correct me, please) and hosting workshops for company leaders – it isn’t the same and I am a little nervous. But it’s OK.

So looking forward to reach them and say: „Hey, care about the produce and care about what you are eating! And – enjoy eating!“ I hope we will gather around the big table, chatting and laughing and really enjoying what we have cooked, oh goodness, I so hope this!

Yes, it’s all about eating in my life and so I have my first very tiny little assignment for foodphotography – but it is an assignment and I hope I won’t fail and the client will be pleased. If you have some tipps, I could need your support.

I love taking pictures of food and I loved taking pictures of the granola and this delectable sheep’s milk yogurt. Travelling home from france, two weeks ago, we stopped in colmar. I highly recommend visiting the covered market, enjoy a french breakfast (very good croissants and Café au Lait) and then dive deeply into the market. Friendly and polite vendors offer a huge variety of local produce, mostly organic.

Strolling around, I picked up petit suisse (I am addicted to) and munster cheese (une odeur agréable– a lovely smell – 8 hours in our car) and this sheep’s milk yogurt. I wanted to make a sort of cream cheese but I decided to give it a try and pair it with the granola.

Preparing the granola with buckwheat flakes, unpeeled millet crunch, rolled spelt flakes and pecans wasn’t that difficult. But it was the first time, dehydrating strawberries. I don’t have a dehydrating machine (is there a special word for it?) and so I dried them in my oven – It wasn’t a fun having time, I have to admit. 6 hours in front of the oven, watching the strawberries dehydrating and singing „strawberry fields forever“ drove me crazy and it must be feared the electricity meter, too.

I talked to my friend K. (she has a doctor’s degree in nutrition science) and we decided to make an experiment – we are planning to freeze-dry (lyophilize, she said) strawberries in the lab and test them afterwards. Cross your fingers!

For now, hubby and me are eating this granola with delightful strawberries and he praises my work, full filled with love and sweat 😉

Dehydrating strawberries in the oven was a first and there won’t be a next – better read a book. Ah, yes, and here I recommend you one of my new treasures – John S. Allen „The omnivorous mind“

If you want to know why we love crunchy food, if you are interested in our cultural heritage and how our brain is involved when we eat – Mr. Allen has the answers. I loved reading it, even if it was challenging because it’s in english.

Here is the last first – this is my first entry for Meeta’s monthly mingle roundup. This month it is all about „granola & muesli“ and its friends. I am looking forward seeing and reading all the other entries and hope you will enjoy my granola with dehydrated strawberries.

When baking you will see the granola gets a little darker because of unpeeled millet and buckwheat but this is right OK.

A little word of advice – you can get dehydrated strawberries in organic grocery stores or in a health food store and they aren’t this expensive.

granola with dehydrated strawberries

makes 4 servings

ingredients

150 g rolled spelt flakes

100 g buckwheat flakes

100 g unpeeled millet crunch

30 g pecan nuts

100 g clear honey

2-3 tablespoons grapeseed oil

a pinch of sea salt or kosher salt

about 50 g of dehydrated strawberries

method

Preheat the oven to 160 degrees C. In a large bowl combine the dry ingredients (except the strawberries). In a large pan heat the honey and oil together and bring to simmer. Add the dry ingredients and stirr well until coated. Spread the mixture onto a baking sheet and bake for 15 minutes (maybe a little more – my oven is very fast). Stirr halfway.

Remove it from the oven and spread it onto another baking sheet. Press it with a wooden spatula. When the granola is completely cool add the dehydrated strawberries and store it in an airtight container. It keeps fresh for 2 weeks.

OK, und hier meine Muttersprachversion:

Es ist die Zeit der ersten Male. Ein altes Sprichwort sagt: „Alles neu macht der Mai.“ Der Juni tut’s allerdings auch.

Die Entscheidung, meinen ersten ecourse (Blogging your way) bei decor8 zu belegen, war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Darüber hinaus werde ich Holly Becker, die Organisatorin, im Juli bei einem weiteren Foodphotographie-Workshop in persona treffen. Doch das ist alles nicht genug – es gibt noch mehr erste Male.

Ich bin ziemlich aufgeregt und angeknipst! Im Juli werde ich eine Horde junger Damen zu einem Kochkurs begrüßen dürfen. Wir planen ein französisch inspiriertes BBQ mit hübschen Tartes, Burgern aus Lamm- und Rindfleisch und maghrebinischem Couscous.

Trotz meiner nicht unerheblichen Erfahrungen als Dozentin an der Uni und im Vorbereiten und Leiten von Workshops für Führungskräfte – es ist nicht das Gleiche und ich bin ein wenig nervös.

Ich freue mich sehr auf den Weiberhaufen und es ist mir eine Herzensangelegenheit, ihnen mitzugeben, wie wichtig ein gutes Produkt ist und dass Essen Spass macht! In meiner Vorstellung sitzen wir gemütlich um den Esstisch, schnattern und lachen und genießen, was wir zubereitet haben. Oh Mann, ich hoffe das wirklich sehr!

Und da so ziemlich alles in meinem Leben vom Essen beeinflusst ist, ein weiteres erstes Mal (ok, zweites aber das eigentliche erste ist erst im August) hat sich auch angekündigt – ein kleiner, feiner Fotoauftrag, bei dem ich Essen in Szene setze. Ich hoffe, ich verbock das nicht und der Auftraggeber wird zufrieden sein.

Solltet ihr wichtige Hinweise und Tipps haben, her damit, ich kann sie gut gebrauchen.

Ich liebe es, zu fotografieren und besonders Spass hat es gemacht, das Granola und den köstlichen Schafsmilchjoghurt zu fotografieren. Auf dem Rückweg aus Frankreich haben wir in Colmar halt gemacht. Eine wirkliche Empfehlung ist der überdachte Markt, man sollte unbedingt dort frühstücken und im Anschluss ausgiebig bummeln. Eine riesige Auswahl lokaler Produkte, großteils in Bio-Qualität, werden von sehr freundlichen Verkäufern angeboten.

Wir mussten unbedingt petit suisse (ich kann nicht genug bekommen) und Munster Käse (welch‘ Wohlgeruch, vor allem 8 Stunden in unserem Auto) und natürlich den Schafsmilchjoghurt mitnehmen. Eigentlich war er für Frischkäse gedacht, aber ich wollte ihm die Chance geben, sich zum Granola und den Erdbeeren zu gesellen.

Das Granola habe ich mit Buchweizenflakes, Braunhirsecrunch, Fünfkornflocken und Pecannüssen bereitet. Das war nicht weiter schwer. Die eigentliche Aufgabe war der Trocknungsprozess der Erdbeeren – eine weitere Premiere. Ich besitze kein Dehydriergerät und so musste der Ofen herhalten.

Das war nicht lustig – 6 Stunden vor dem Ofen, „Strawberry fields forever“ singend haben mich verrückt gemacht und ich befürchte, unserem Stromzähler ging es ähnlich.

Im Gespräch mit meiner Freundin K. (sie hat einen Doktortitel in Ernährungswissenschaften), beschlossen wir, ein Experiment zu starten und die Erdbeeren im Labor der Gefriertrocknung auszusetzen. Drückt die Daumen!

Bis dahin werden mein Liebster und ich dieses Granola essen, mit den köstlichen Erdbeeren, die ich mit viel Liebe im Schweiße meines Angesichts trocknen ließ. 🙂

Es wird wohl das erste und das letzte Mal gewesen sein, in jeder Hinsicht ist Zeit anders besser genutzt – z.B. wenn man ein Buch liest. Ich empfehle John S. Allen „The omnivorous mind“

Wer schon immer mal wissen wollte, warum wir so auf knuspriges Essen stehen, wer sich für unser kulturelles Erbe interessiert und wie unser Gehirn beteiligt ist, wenn wir essen, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Und hier ist mein letztes erstes Mal für heute – das ist nämlich mein erster Beitrag (und deshalb auch in Englisch) für Meeta’s MONTHLY MINGLE.

In diesem Monat werden Rezepte zum Thema „Granola & Müsli“ gesucht.

Ein kleiner Tipp für die Zubereitung des Granola – es gibt getrocknete Erdbeeren im Reformhaus und auch in einigen Bio-Läden – man muss nicht ins Labor und auch nicht die Stromrechnung strapazieren. Auch alle anderen Zutaten habe ich dort gekauft.

Das Granola wird relativ dunkel, das liegt an den Zutaten – keine Angst.

Hier gibt es das Rezept:

Granola mit getrockneten Erdbeeren

für 4 Portionen

150 g Fünfkornflocken

100 g Buchweizenflakes

100 g Braunhirsecrunch

30 g Pekannüsse

100 g klarer Honig

2-3 EL Traubenkernöl

1 Prise Meersalz

ungefähr 50 g getrocknete Erdbeeren

Den Ofen auf 160 ˚Celsius vorheizen. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten (außer den Erdbeeren) vermengen. In einer großen Pfanne den Honig und das Öl erhitzen. Alle trockenen Zutaten hinein geben und umrühren bis alles gut mit Öl und Honig bedeckt ist. Die Masse auf einem Backblech verteilen und 15 Minuten backen (vielleicht ein wenig länger, mein Ofen ist sehr schnell). Zwischendurch einmal umrühren.

Dann aus dem Ofen nehmen und auf eine anderes Backblech geben. Mit einem Holzlöffel noch mal alles gut zusammen pressen. Komplett abkühlen lassen. Nun die getrockneten Erdbeeren dazu geben und in einen luftdichten Behälter füllen. Es bleibt ca. 2 Wochen frisch.

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

8 Kommentare

  1. Oh wie schade – den Workshop hätte ich gern mitgemacht, aber zuuuu spät. Ich freue mich aber schon auf „Shoot the Food“ mit Jeanny & Susanne hier in Hamburg.
    Ich bin ganz begeistert, dass Du genau die Frage, die ich mir neulich gestellt habe, beantwortet hast: Ob man wohl Erdbeeren selbst trocknen kann. 🙂 Und das mit dem Stromzähler kenne ich noch von getrockneten Tomaten. Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust…. einerseits schmecken keine gekauften Tomaten so gut, andererseits…. eigentlich Energieverschwendung… hach.

    By the way – I’m working on my BYW homework, too. A toughie!

  2. Pingback: Blogs aus Thüringen bei ebuzzing.de – Ranking für Juni 2012 | world wide Brandenburg

  3. Das Granolarezept klingt super – Ich bin auch ein grosser Knusperfan… Als ich noch in den USA lebte, war ich eine zeitlang intensiv „into Raw Food“ – da habe ich auch Erdbeeren getrocknet. Sie sehen dann ganz wunderschön aus – besonders ins Licht gehalten (das bringt mich auch gleich auf eine post Idee…). Gefriergetrocknete gibt es dort auch im Supermarkt zu kaufen – auch viele andere Gemüse und Obstsorten übrigens. Eignen sich sehr schön auch zum Dekorieren von Food Fotos… Liebe Grüße, Anette

  4. @ Katharina ich freue mich auf deine Hausaufgabe!
    @ Rosa ich hoffe, auch bei dir ist langsam der Sommer eingezogen 😉
    @ Lebenslustiger ausschließlich raw food ist für mich nur schwer vorstellbar, war sicher eine interessante Zeit für dich
    @ Gudy ich werd‘ jetzt gleich rot – danke!

  5. Also ich find´s super, dass Dein Post auch auf Englisch ist – das nur vorneweg! 😉 Ich denke auch grad drüber nach, denn so erreicht man ja doch ein paar mehr Menschen…

    Für Deine nächsten aufregenden Wochen drücke ich Dir ganz feste die Daumen! Ich bin sicher, alle werden begeistert sein!!!

    Liebste Grüße, Katharina

  6. Pingback: alles Beere – Pâte de fruits, Nougat de Montélimar und Granola – süße Post aus meiner Küche @ Confiture de Vivre

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