„Le Quignon“ – Kolumne: Les Toiles du Soleil – Wunderschöne Mitbringsel

Ist man auf Reisen, möchte man sich gern etwas mitbringen. Was Hübsches, was einen an die herrliche Urlaubszeit erinnert, möglichst dekorativ soll es sein, außergewöhnlich und nicht nur ein Stehrummchen oder Einstäubchen.

Manch einer mag gar ein kleines Souvenir für die Daheimgebliebenen erstehen wollen. Nun, das kann durchaus zur Herausforderung werden, will man nicht dem Nepp erliegen.

Meine lieben Leserinnen und Leser, wie ihr wisst, treibt es uns regelmäßig ins schöne Roussillon und von dort kommt heute auch die nächste Leçon.

Wer bereit ist, sich ein Stück auf schwindelerregenden Sträßchen durch Frankreichs äußersten Süden zu bewegen, dem sei ein Besuch von Saint-Laurent-de-Cerdans ans Herz gelegt.

Dort haben François und Henri Quinta einer alten Weberei – Les Toiles du Soleil – wieder zu neuem Glanz verholfen. Die Webkunst ist in Katalonien weit verbreitet gewesen. Leider gibt es heute nur noch ganz wenige traditionelle Webereien. Früher wurden in dem Ort hauptsächlich die Espadrilles gefertigt, die Schuhe, in denen die Sardana getanzt wird.

In jedem Jahr findet man neue, leuchtende Farben in den Mustern, die zu allerlei Nützlichem und Schönen verarbeitet werden.

Wem die Reise ins Dörfchen zu anstrengend ist, der kann in Perpignan fündig werden. Die Familie Quinta betreibt in der Nähe des Castillet das Maison Quinta .

Neben den eigenen Produkten, im Übrigen auch Espadrilles in allen Farben, gibt es ungewöhnliche Dekoartikel, Designobjekte, Kochbücher und in der obersten Etage ein kleines Café.

Bei mir hat sich schon eine kleine Kollektion angesammelt und, wie sollte es anders sein, ist ein Abstecher ins Maison Quinta Pflicht, auf der Suche nach neuen Utensilien.

Schaut selbst!

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

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