„Le Quignon“ – Kolumne: Übernachten mit Familienanschluss – Chambres d’hôtes

Wer gern durch die Lande reist und dabei sein müdes Haupt abends gut betten will, muss sich Gedanken machen. In Frankreich ist das wesentlich leichter als bei uns – meine Meinung!

Aus dem Alter von Campingplatz mit 2-Mann -Zelt und einflammigem Gaskocher sind der Liebste und ich raus, definitiv.

Wesentlich „schlechter“ als im eigenen Bett wollen wir nicht mehr nächtigen.

Beruflich oft auswärts und somit Hotelbettschläfer, macht einem nicht die ganz große Lust auf derlei Herbergen. In Frankreich haben wir nun vor einiger Zeit eine Art und Weise des Übernachtens gefunden, dass uns zu 100% entspricht.

Chambres d’hôtes – Übernachtungen bei Privatpersonen – vom einfachen südfranzösischen Natursteinhaus, über luxuriöse Schlösser bis hin zu High-End-Design Stadtwohnungen – es gibt alles, was das Herz begehrt!

 

Am nächsten Morgen gibt es ein liebevolles Frühstück und als Sahnehäubchen Insider -Wissen für kulinarische Ausflüge, lokale Shopping-Empfehlungen, „unbedingt -Anschauen- müssen“ Tipps ohne Touristenfallen und, wer Lust darauf hat, kleine Familiengeschichten und Anekdoten der Gastgeber.

Dabei kann man das Gefühl bekommen, man gehöre zur Familie dazu. Am Frühstückstisch gibt’s die besten Marmeladen der Maman, der Gastgeber stellt die Mit-Gäste vor und manch ein Chambre d’hôtes offeriert sogar den passenden Tables d’hôtes dazu. Da kann man sich auf ein reichhaltiges 3-Gänge Abendmenu freuen.

Die Preise sind relativ fix, hängen am Ehesten von der Ausstattung statt. Im Schnitt kann man ein Doppelzimmer mit Frühstück für 60-80€ bekommen und wird dabei nicht enttäuscht werden.

Wir haben in diesem Jahr schon einige besucht und waren so schwer angetan, dass wir dieser Art des Reisens und des Land-Erkundens eine eigene Rubrik in unserem ersten E-Magazin geben wollen.

Na, neugierig? Wäre das was für euch? Wenn ihr Fragen habt, nur zu, sehr gern!

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

8 Kommentare

    • Hallo Jessica! Ich empfehle dir, den „normalen“ Chambre et tables d’hôtes – Führer zu kaufen (wie im Bild gezeigt). In nahezu jedem Departement gibt es auch Vermieter die Englisch, manchmal sogar Deutsch, sprechen. Das ist dann genau ausgewiesen mit einem kleinen Fähnchen. Bei unserem letzten besuch hatten wir auch Glück, da sprach das Ehepaar Deutsch. So konnten wir reichlich Zusatzinfo bekommen und werden im Herbst einen Bericht dazu bringen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, so zu reisen! liebe Grüße

  1. Tolle Idee mit den Übernachten bei Privatpersonen!
    Persönlicher und intensiver kann man ein Land wahrscheinlich gar nicht kennen lernen.
    Erst durch die persönlichen Geschichten der Gastfamilie und dem Eintauchen in den Alltag der Gastfamilie kann ein fremdes Land greifbarer werden und dadurch wird es auch ein Stück Heimat in der Fremde;-)!
    Danke für den Tipp!!

  2. I love chambre d’hotes! They are so much more personal than all the large hotel chains. We always try to sleep in similar things while on holiday!

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