„Wenn einer eine Reise tut…

dann kann er was erzählen.“

Unser Roadtrip in den Süden ist nun ein paar Tage her, wir fühlen uns angekommen und ich mag kurz berichten.

Auch für uns gilt seit einiger Zeit – der Weg ist das Ziel. Sind wir früher in einem Ritt nach Frankreich in den Süden gerast, lassen wir es heute ruhiger angehen. Wesentlich entspannter kommt man auch an.

Einige Jahre sind wir nun, mit einer Übernachtung in Besançon, weiter zum Ort der Verheißung gefahren.

Warum nicht mal was Neues probieren? Als Fahrstrecken-Festlegerin und Navigeuse stand die Roadmap fest – Zwischenhalt in Basel und Grenoble auf der Strecke ins Departement Tarn (den ersten Teil unserer Reise).

Eine quicklebendige, studentische Stadt empfing uns am späten Nachmittag, der Himmel blank geputzt und das Hotel war schnell gefunden. Sehr empfehlenswert dieses Hotel D, freundlicher Service, angenehme, funktionale und sehr schicke Zimmer (nach hinten raus reservieren) und ein leckeres Frühstück gab es.

Die großen Sightseeing-Touren mögen wir nach mehreren Stunden im Auto nicht aber die Stadt für uns einnehmen, muss sein. Am liebsten kulinarisch. So auch diesmal. Nach einem kleinen Aufstieg zum Lohnhof, kamen wir aus dem Staunen nicht raus. Die Brasserie Au Violon ist ein Kleinod und so bezaubernd gelegen, dass ich ganz berührt war. Ohne Reservierung angekommen, trug man uns flux einen neuen Tisch herbei, eingedeckt und bestellt beim wundervollsten Service seit langem, nahm uns der Abend auf.

 

Einige schöne Stunden später, nach entspannter Fahrt durch die Schweiz, vorbei am Berner Oberland und am Genfer See, begrüßte uns ein sehr heißes Grenoble. Vor vielen Jahren war ich mal zu einer Tour-de-France-Etappe dort und konnte mich an eine beeindruckende Stadt zu Füßen der Savoyer Alpen erinnern.

Auch hier ging alles wieder easy-peasy – ein Hotel am Stadtrand mit Tiefgarage (ob der reichlichen Fotoausrüstung, Kompressor-Kühlschrank etc. nicht unwichtig).

Nach dem ersten kühlen „Nachmittags-Schluck“ war uns wohler und wir mäanderten schon ziemlich relaxt durch die Stadt – herrlich, sich so treiben zu lassen.

Abends haben wir, die sehr deftige Savoyer Küche probiert, mit Pastete, kräftiger Wurstplatte und derbem Käse – ach ja, und Wein natürlich!

Nun sind wir hier, in unserem Zuhause auf Zeit und es gibt reichlich Stoff für unser Journal und die Möglichkeit, unserem Traum von Frankreich näher zu kommen. Didier, unser „Fremdenführer“ vor Ort ist unbezahlbar – egal ob es sich um die besten lokalen Märkte, das nächste Dorffest (am Sonntag – wir werden eine Kuh essen) oder eine petit Immobilie handelt.

Heute waren wir mal unterwegs – und haben uns mal ein „Häuschen“ angesehen. Es wird nicht leicht werden aber wie sagte kürzlich Pierre zu uns: „Das richtige Haus wird zu euch kommen…“

Jetzt geht’s wieder ab in die Küche, die nächsten Rezepte warten.

À plus, Sandy

7 Kommentare

  1. Pingback: “Wenn einer eine Reise tut… | CookingPlanet

  2. Ihr solltet Euch auch vor ort gleich einen guten comptable suchen, denn le fisc français hat die habitudes fâcheuses Euch gleich ganz viel Geld abzuknüpfen, résidence sécondaire wird hoch besteuert, ab 800.000€ ISF etc, informiert Euch vorher!

    • Merci für deinen Tipp – wir haben sehr nette Unterstützung für unsere Vorhaben – Blauäugikeit ist nicht so unser Ding 😉
      liebe Grüße

  3. Bonjour!
    So eine bezaubernde Schilderung,so verführerische Anregungen und einfach alles von Dir!!!
    Ich teile meine Liebe zu Südfrankreich……..ich habe mich in Collioure verliebt,auch in Limoux und überhaupt…….
    Danke für die Seiten

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