Une balade d’automne – ein Longdrink für den Herbst (Werbung)

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Das Eis ist das Gold des Barmanns, las ich kürzlich in einem Interview mit einem der besten Barmänner Deutschlands. Für mich waren Barbesuche mit Cocktails und Longdrinks lange Zeit so interessant wie Tütensuppen. Gar nicht! Geändert hat sich das, nachdem ich durch gute Freunde auf Gin und Co. aufmerksam wurde und mich durch Tastings von derlei zunächst puren Geschmäckern und Aromen „gearbeitet“ habe. Eine Empfehlung in Buchform ist Cleo Rocos, herrlich kurzweilig und mit guten Tipps gegen Kater und Nach-Party-Blues. Wenn nun dem Eis eine nicht unerhebliche Bedeutung zukommt, und in Bars häufig Stunden damit zugebracht wird, Eiswürfel zuzubereiten, dann werde ich neugierig und gehe der Sache gern auf den Grund.

Oder zumindest wage ich eine Annäherung. Wasser mag ich, ganz schnörkellos, am liebsten aus der Leitung. Für mich muss es kein Super-Wasser aus Sonstwo sein, das durch‘s ganze Land gekarrt werden muss. Was mich an Leitungswasser stört, ist starker Chlorgeruch – meine Nase riecht leider sehr differenziert – und auch ein hoher Härtegrad ist oft nicht zuträglich, sehr kalkhaltiges Wasser beeinflusst den Geschmack meines geliebten Espresso nachteilig. Ein Wasserfilter kann da Abhilfe schaffen. In unserer Büro-Küche steht bereits seit geraumer Zeit ein Wasserfilter von BRITA*, der gleichzeitig das Leitungswasser filtert und auf Wunsch kühlt und mit Sprudel versetzt. Mit dem bereite ich das Wasser für die Rezeptentwicklungen, den Espresso und auch unsere Eiswürfel zu. Nun braucht nicht jeder ein Profigerät, ein Tischwasserfilter ist für den täglichen Hausgebrauch völlig ausreichend. Von BRITA* gibt es mittlerweile sehr schicke Modelle, die man getrost auf die Küchenanrichte stellen kann und die ich für den Longdrink probiert habe.

Im Herbst beginnt für uns wieder die Zeit der abendlichen Einladungen und ein guter Start ist ein Apèritif, der den Gaumen kitzelt und die Lust auf ein ausgiebiges Mahl weckt. „une balade d‘automne“ ist meine Longdrink-Idee eines Herbstspaziergangs, der zur kalten Jahreszeit auch etwas kräftiger ausfallen darf. Une balade d‘automne ist ein Longdrink aus Floc de Gascogne, Wodka aus französischem Winterweizen, Sternanis, Soda und Rosmarin-Eiswürfeln. Der Floc de Gascogne ist ein Likörwein aus dem Südwesten Frankreichs, der aus unvergorenem Traubensaft und Armagnac zubereitet wird. Beim zuständigen Weinverband ist man streng – für die Gewinnung muss beides vom gleichen Weingut stammen. Den Floc gibt es weiß und rot. Der Rote aus den Rebsorten Tannat, Merlot und Gamay hat kräftige Aromen von schwarzen Johannisbeeren und dunklen Kirschen. Ein Wodka hoher Qualität ist ebenfalls wichtig (siehe Cleo Rocos), Sternanis und Rosmarin bringen tiefe Kräuter- und Gewürz-Aromen ins Spiel. Das Wasser ist gefiltert, der Rosmarin darin gekocht und im Anschluss als Eiswürfel gefroren.

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Der Unterschied von Wasser und Eiswürfeln aus ungefiltertem Leitungswasser und dem aus dem Wasserfilter ist für meinen Gaumen im Blindschmecken mehr als deutlich. Das gefilterte Wasser und auch die Eiswürfel sind klarer und frischer, fast weicher, im Geschmack. So entfaltet sich im Glas auch nur der Geschmack, der gewünscht ist.

Une balade d'automne
Serves 1
Longdrink
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Prep Time
40 min
Total Time
40 min
Prep Time
40 min
Total Time
40 min
Ingredients
  1. 4 cl Floc de Gascogne - rouge
  2. 2 cl Wodka
  3. 1 Sternanis, geröstet
  4. einige Blätter Rosmarin
  5. BRITA gefiltertes Wasser für die Eiswürfel
  6. Soda
Für die Eiswürfel
  1. Das Wasser filtern und dann in einem Topf zum Kochen bringen. Die Rosmarin-Blätter hinein geben und für 2-3 min köcheln lassen. Vom Herd nehmen und beiseite stellen zum Abkühlen.
  2. Dann in die Eiswürfelformen gießen und einfrieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit Sternanis in einer Pfanne leicht anrösten. Kein Öl verwenden!
für den Longdrink
  1. Ein Longdrink Glas mit 2 Eiswürfel befüllen, den Floc und den Wodka dazu geben, den Sternanis ebenso. Mit Soda auffüllen und servieren.
Notes
  1. Es empfiehlt sich, gleich mehr Sternanis zu rösten - gemeinsam einen Drink zu nehmen, macht viel mehr Spaß!
Confiture de Vivre https://www.confiture-de-vivre.de/
 * WERBE-HINWEIS Dieser Artikel ist in Kooperation mit BRITA entstanden. Mir wurde der Tischwasserfilter zur Verfügung gestellt und meine Arbeit für die Rezept-Entwicklung und das Schreiben des Beitrags geldwert entlohnt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

8 Kommentare

  1. Schöner Drink (da weiss man endlich, wohin mit den ganzen Floc-Urlaubsmitbringseln). Auch wenn du es immer wieder toll schaffst, selbst das Öffnen einer Büchse Ravioli mit tollen Bildern als „Rezept“ zu verkaufen, mit dem „Blindschmecken“ und der etwas aufdringlichen Werbung hast du es etwas übertrieben…Dafür grosser Pluspunkt für die Rezepte, die zum Glück noch ohne den Bio-Hype auskommen (man nehme eine Biozitrone, Biowasser, Fair-Trade-Zucker und Himalaja-Salz).
    Mach weiter !

    • Lieber Maik, freut mich, wenn du jetzt eine Idee hast, was du mit dem Floc machen kannst, so hatte ich mir das auch gedacht – eine Inspiration und vielleicht ein neuer Geschmack! Was ich gern annehme als Feedback, ist deine Freude über meine Bilder. Was mich sehr verärgert, ist deine Unterstellung, ich würde eine Büchse Dosenravioli als Rezept verkaufen. Weder esse ich solche, noch habe ich jemals ein derartiges Rezept gepostet. Zum Thema Blindschmecken kann ich mir vorstellen, dass dich das befremdet, mir war das lange Zeit auch nicht klar und mein Gaumen konnte Geschmäcker nur wenig differenzieren. Das hat sich aber geändert über die Jahre. Dazu beigetragen hat natürlich häufiges Probieren, sowohl von Gewürzen als auch Wein, Wasser und Speisen im Ganzen. Deshalb schmecke ich für mich, und für niemanden anderen spreche ich, einen Unterschied auch bei Wasser. Dass meine Art der Werbung für eine Marke, zu der ich stehe, nicht deinen Geschmack trifft, finde ich zwar schade aber kann es verstehen. Da haben wir alle unterschiedliche Vorstellungen, was uns anspricht, behagt und gefällt.
      Ich verfolge hier bei Confiture de vivre den Anspruch, meine Idee und Konstruktion von Kulinarik, Reise und Wein zu platzieren und lasse mich möglichst wenig von Trends und Hypes beeinflussen. Ich mag gute Lebensmittel und ich mag Menschen, die diese gut herstellen und die, denen gute Lebensmittel wichtig sind. Ich versuche, Rezepte zu teilen, bei denen möglichst viele Menschen sich angesprochen fühlen und die nicht mit Zutaten kommen, für die eine halbe Weltreise und ein dicker Geldbeutel notwendig ist. Das mag mir gelingen oder auch mal nicht. Jeder wird das finden, was ihm wichtig ist und ich bewerte da nichts und niemanden. Das ist eine Lebensmaxime, zu der ich hier und ganz generell stehe.
      Ich danke dir für dein Feedback, die Dosenravioli-Kritik erlaube ich mir, in meinen virtuellen Mülleimer zu werfen.
      Herzliche Grüße,
      Sandy

    • Was genau meinst Du eigentlich mit „Büchse Ravioli mit tollen Bildern als „Rezept“ zu verkaufen“? Hast Du dazu einen Post bei Confiture de Vivre gesehen und gelesen? Wohl kaum…

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