warm und kalt – Tarte Tatin mit Vanilleeis

So, nach dem grand malheur mit der kaputten Tarteform, wurde doch noch alles gut – es gab Tarte Tatin!

Zur Entstehung der Tarte Tatin gibt es ganz unterschiedliche Legenden. Das ist die wohl romantischste:

In einem kleinen Dorf in Frankreich, Lamotte-Beuvron, lebten im 19. Jahrhundert zwei Schwestern, Francoise und Stephanie Tatin. Die beiden bewirtschafteten ein Hotel mit einem kleinen Café. Ihr Apfelkuchen war wohl mit Abstand der beste im ganzen Umkreis. Stephanie, die jüngere Schwester, war in den Sohn des Dorflehrers verliebt. Sie beobachtete ihn, wenn er zu Besuch im Café war.

Eines Tages überraschte er sie in der Küche mit einem Blumenstrauß. Stephanie war so aufgeregt, dass sie vor Schreck den Apfelkuchen runter warf. Und zwar auf die Apfelseite. Daraufhin hat sie ihn ganz schnell mit den Äpfeln nach unten wieder in die Form gelegt, mit frischem Teig bedeckt und noch einmal gebacken. Die karamellisierten Äpfel überzeugten alle Gäste und sie wollten mehr. Von da an bereiteten die Tatin – Schwestern ihre Tarte nur noch kopfüber zu und man nannte sie Tarte Tatin.

Bei uns gab‘ s die Tarte mit homemade Vanilleis.

Und für alle Interessierten, hier auch wieder das Rezept:

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

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