neues Jahr, neues Glück

Gottes sind Wogen und Wind

aber Segel und Steuer,

dass ihr den Hafen gewinnt, sind euer.

Momentan ist hier Sturm angesagt, Windstärke 7, in Böen 8-9, rütteln einen zum Jahresanfang gleich kräftig durch. Ablandige Winde erschaffen zwar einen breiten Strand, jedoch wird man sandgestrahlt und gegen den Wind gehen geht schon gar nicht.

Wenn das Jahr mit Sturm beginnt, dann endet es meist nicht gut, meinen die Fischer (so schrieb uns unsere Freundin F. gerade). Was das genau bedeutet, bleibt bisher unerforscht.

Davon wollen wir uns mal nicht aus der Fassung bringen lassen. Neues Jahr, neues Glück!

Wir haben kräftig vorgesorgt und zünftig auf das neue Jahr angestoßen, die Gemeinde hat mit einem trefflichen Feuerwerk die bösen Geister, Gnome und Trolle vertrieben und wir haben eine traditionelle französische Galette des Rois gegessen. Das war mein frankophiler Beitrag zum Start ins neue Jahr.

Zwischen Neujahr und Heilige Drei Könige wird diese Form des Gebäcks in Frankreich sehr gern verzehrt. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Modi. Entweder backt man die Galette aus klassischem Brioche-Teig, häufig in Form eines Kranzes oder einer Krone und mit kandierten Früchten verziert.

Die andere Variante ist die Galette aus Blätterteig, mit einer Pistazienfrangipane (die habe ich gewählt). Der Blätterteig ist eine der Herausforderungen, die ich in diesem Jahr selbst meistern will. Für unsere Galette de Rois habe ich den Blätterteig aus dem Kühlregal genommen.

Beiden Rezepten gemein ist, dass im inneren eine winzige Figur versteckt ist. Wer die Figur findet, der ist für diesen Tag der König/die Königin und darf ein bisschen der Bestimmer sein – toll, oder?

Der König in unserer Runde hat seine Aufgabe schnell an- und wahrgenommen…

In Frankreich gibt es besonders hübsche Porzellan-Figürchen für die traditionelle Galette des Rois. Beim nächsten Besuch werde ich mich kümmern.

Sobald ich Neuigkeiten über die Herstellung von Blätterteig berichten kann, gibt es diese hier.

Galette des Rois

für die Frangipane:

100 g Zucker

2 Eier

100 g Butter, Zimmertemperatur, in kleine Stücke geschnitten

60 ml süße Sahne

50 g gemahlene Pistazien

50 g gemahlene Mandeln

Zucker, Eier und Butter und die Sahne in einer Schüssel schaumig schlagen. Die Mandeln und Pistazien dazugeben und verrühren.

Beiseite stellen.

für 6-8 kleine Galette des Rois, ca. 8 cm Durchmesser:

Servierringe

1 Packung Blätterteig (ca. 500 g)

Den Teig ausrollen und mit einem Servierring 12 Ringe ausstechen. 6 davon jeweils in einen Servierring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Teigringe mit  einem Teelöffel der Frangipane bestreichen. Mit einem weiteren Teigring verschließen und am Rand ein wenig in die Form drücken.

Darauf achten, dass eine kleine Galette zusätzlich mit der Figur befüllt wird. Achtung: Die Figur muss feuerfest sein!

Den Ofen auf 180˚Celsius vorheizen. Die Galette ca. 20-25 Minuten backen. Die Servierringe entfernen und die Galette des Rois noch lauwarm servieren und gespannt sein, wer der König für einen Tag ist.

Und bevor ich es vergesse, hier noch das Motto für das kommende Jahr:

Veröffentlicht von Sandy

kulinarische Reisejournalistin, Foodfotografin, Frankreich und dem guten Leben zugetan, mit Vorliebe für Essen und Wein

2 Kommentare

  1. I just wanted to thank you for your lovely comment over on my blog-Thank You and I wish you lots of good Mondays!

    • Dito, hope this year will bring lots of wonderful and not so „manic mondays“ :).

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